Wanderung auf den Mirnock

Dieser Berg trägt den Namen Weltenberg. Ihr findet an diesem Berg besondere Kraftfelder, die schon die Kelten nutzten. Ansonsten erwartet Euch eine traumhafte, wenn auch etwas anstrengende Tour, auf der Ihr immer wieder mit genialen Panoramaausblicken unter anderem über den ganzen Milstätter See belohnt werdet. Auf dieser Wanderung gibt es keine Hütten zum Einkehren, Ihr müsst Euch also genügend Proviant mitbringen.

001-blick vom posegger

Gasthaus Posegger, der Ausgangspunkt

Als ich an diesem Morgen aufbreche ist es noch neblig und frisch. Aber man kann schon erkennen, dass es wieder ein traumhaft schöner Tag mit echtem Kaiserwetter werden wird. Zunächst fahre ich an das Ostende des Sees in Döbriach. Von hier geht es dann über die Weiler Glanz und Gschriet zum Berggasthof Posegger auf 1222 Höhenmeter. Den Gasthof gibt es in der Form leider nicht mehr, Ihr könnt Euch hier aber bei Renates Einkehr Zimmer mit einer ganz besonderen Aussicht mieten. Die Aussicht, die Euch erwartet seht Ihr im Bild oben. Also parke ich mein Auto und mache mich auf den Weg.

Hinter dem Bauernhof zeigt ein Schild nach rechts auf einen Pfad, der steil über eine Wiese ansteigt. Es ist trotz des tollen Wetters nichts los und ich werde heute außer am Gipfel nur sehr wenige Menschen treffen. Nach einem kurzen Anstieg über eine Wiese verschwindet der Pfad schon bald im dichten Wald. Hier ist es recht frisch und die Sonne kommt nicht durch den dichten Nadelwald.

Der teils schwierige Aufstieg

Anfangs geht der Pfad noch in Serpentinen nach oben und ist gut begehbar. Was hier aber fehlt sind Wegweiser und so bin ich froh, dass ich die Wanderkarte dabei habe. Allerdings kann man sich hier nicht verlaufen, da es nur diesen einen Weg gibt. Nachdem ich schon ein gutes Stück aufwärts gegangen bin, ist der Weg plötzlich von frisch geschlagenen Ästen verdeckt. Offensichtlich hat der Besitzer des Waldes nicht damit gerechnet, dass so spät im Jahr noch Wanderer unterwegs sind und hier einige Bäume gefällt. Da der Weg nun nicht mehr zu sehen ist, bin ich auf meinen Orientierungssinn angewiesen und steige über das Geäst in die Richtung, die ich als die richtige vermute. So komme ich dann wieder an einen freien Forstweg. Hier muss es weiter gehen. Jetzt gilt es jetzt nur noch einen unter Strom stehenden Elektrozaun zu überwinden.

Hier am Mirnock sehe ich dann nicht nur bunt eingefärbte Lärchen. Auch die Blätter der Birken sind in herbstliches Orange getaucht. Ich folge dem Forstweg ein Stück bis zu  einer Lichtung und habe nun wieder einen Blick auf den Gipfel. So kann ich mich nun auch wieder ohne meine Wanderkarte orientieren. Von der Lichtung habe ich aber auch wieder einen tollen Blick über den kompletten Milstätter See und dahinter die Kette der Hohen Tauern. Ich genieße die saubere Luft und das Panorama.

Der Weg führt weiter in südlicher Richtung und bietet einen Blick auf den Dobratsch, der auf der anderen Seite des Drautals gegenüber dem Mirnock liegt. Den Dobratsch habe ich bei meinem letzten Aufenthalt hier in Kärnten besucht. Ihr erreicht ihn über die Villacher Alpenstraße. Dieser Berg liegt mehr oder weniger am Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Aber darüber werde ich dann in einem anderen Post schreiben.

Bald erreiche ich dann einen kleinen Abhang, der mich auf eine Almwiese führt. Hier ist auch mal wieder ein Wegweiser angebracht. Der Pfad führt nun ziemlich gerade und steil den Berg hinauf. Den dichten Wald habe ich nun hinter mir und sehe vereinzelte Baumgruppen mit teilweise wunderschön verfärbten Lärchen.

Traumpanorama oberhalb der Baumgrenze

Mit zunehmender Höhe wird auch das Panorama um mich herum wieder beeindruckender. Wenn ich nun in die Hohen Tauern in der Ferne blicke, kann ich auch wieder der schneebedeckten Gipfel des Großglockners sehen. Es ist schon faszinierend wie weit man hier sieht. Das Wandern in den Bergen hilft mir immer wieder den Kopf einmal komplett frei zu kriegen. Irgendwie bin ich so vertieft in die Bewunderung dieser tollen Landschaft, dass ich mich sogar kurz erschrecke, als mir ein anderer Wanderer entgegen kommt.

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Kurz unterhalb des Gipfels des Bodenecks, einem Nebengipfel des Mirnock auf 2006 m, macht der Pfad dann einen Schwenk nach rechts und verläuft nun nicht mehr ganz so steil ansteigend parallel zum Bergrücken. So sind die letzten 100 Höhenmeter zum Gipfel zwar noch ein recht langes Stück, das aber gemütlich zu gehen ist. So kann ich wieder voll und ganz das Panorama genießen.

Ich habe nun den Wald endgültig hinter mir gelassen und komme nur noch selten an einzelnen kleinen Bäumchen vorbei. Dafür werde ich aber mit einem einzigartigen Panorama belohnt. Und dazu dann noch dieses Kaiserwetter mit einer schier unendlichen Fernsicht. Einfach unbeschreiblich. Ich kann mich gar nicht satt sehen.

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Der Gipfel des Mirnock

Und dann hab ich es geschafft. Ich stehe auf dem Gipfel des Mirnock. Wie immer überkommt mich auch heute das Gefühl der Freiheit und des Glücks. Nach fast 900 Höhenmetern bin ich überwältigt von dem Panorama und habe mir eine Pause verdient. Nachdem ich bis jetzt nur einen einzigen Menschen während meiner Wanderung gesehen habe, bin ich doch überrascht, hier am Gipfel plötzlich ein paar Menschen zu treffen. Zwei Damen überprüfen auf ihren Smartphones wie viele Höhenmeter sie gemacht und ganz wichtig: wie viele Kalorien sie auf dem Weg hier hoch verbrannt haben. Lustigerweise entschuldigen sie sich dafür, worauf dann eine Diskussion über das ewige auf das Telefon schauen entbrennt. Aber wenn mal was passieren sollte, sind die Geräte dann doch sehr hilfreich. Wir machen noch ein paar Fotos von uns.

Ich suche mir einen gemütlichen Sitzplatz und lasse die Aussicht auf mich wirken. Einfach gigantisch. Es ist so schön hier. Ich könnte stundenlang hier sitzen bleiben. Aber ich muss ja wieder ins Tal, denn übernachten will ich dann doch nicht auf dem Gipfel. Ein letzter Rundblick, noch ein paar Fotos und auf geht’s.

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Unberührte Natur beim Abstieg

Für den Abstieg habe ich mir eine andere Route ausgesucht, die mich etwas unterhalb des Posegger wieder auf die Straße und dann zu meinem Auto führt. Wenige Minuten nach dem Verlassen des Gipfels sehe ich dann auch einen Wegweiser zur Neugartenhütte. Interessanter Name für eine Berghütte. Der Weg führt pfeilgerade über eine steile Wiese zurück ins Tal. Das ist dann ganz schön anstrengend zu gehen, da man sich die ganze Zeit bremsen muss. Vielleicht sollte ich mir doch mal Stöcke besorgen. Mit denen könnte ich dann auf solchen Strecken etwas abbremsen.

Einen richtigen Pfad gibt es hier nicht, nur ab und zu sind auf Felsbrocken in der Wiese Markierungen angebracht. Das macht es nicht leichter. An der umzäunten Quelle oben sehe ich dann eine Markierung und nehme an, dass ich mich hier rechts halten soll. Das stellt sich aber als Fehler heraus. Statt dessen muss ich halblinks gehen und weiter über den steilen Abhang nach unten wandern. Da ich immer noch kerzengerade nach unten laufe, erreiche ich auch schnell wieder den Wald.

Die Wiese geht über in ein riesiges Feld voller Alpenrosen. Das muss im Frühsommer, wenn der „Almrausch“ blüht ein wahres in rosa getauchtes Farbenmeer sein. Ein Grund hier mal wieder her zu kommen. immerhin lässt sich jetzt ein Pfad erkennen, dem ich folgen kann. Da die Bäume hier noch nicht so dicht wachsen, kann ich auch noch ein bisschen das Panorama genießen. Was für ein schöner Tag.

Das letzte Stück: ein Spaziergang

Irgendwann erreiche ich dann wieder einen Forstweg. Und hier treffe ich dann auch auf einen Radfahrer. Na viel Spaß auf dem weiteren Anstieg! Aber der Mann ist klug, schließt sein Fahrrad an einen Baum und geht zu Fuß weiter. Wenn er den Weg nehmen will, den ich gerade herunter gegangen bin, hätte er sein Fahrrad tragen müssen. Das habe ich auch schon gesehen. Mir wär das ja zu anstrengend. Hier fehlt mal wieder die Markierung und ich brauche ein Weilchen bis ich heraus finde, wo es weiter geht. Da der Wald hier wieder dichter ist, ist es auch nicht so einfach sich an der Landschaft zu orientieren. Dank meiner Wanderkarte finde ich aber den richtigen Weg und stehe bald darauf an der Neugartenhütte.

Unterhalb dieser Jagdhütte ist der Hang abgeholzt und ich habe wieder einmal ein tolles Panorama. Leider ist die Hütte nicht bewirtschaftet. Hier hätte ich mich gern ein Weilchen hingesetzt und die Aussicht genossen. Außerdem hätte ich ja schon großen Durst gehabt. Für’s erste muss aber ein Schluck aus meiner Wasserflasche reichen. Von der Hütte sehe ich auch das erste Mal wieder die Straße, die mich zu meinem Auto bringt und den Spielerhof.

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Ab der Hütte habe ich die Wahl. Entweder folge ich der Straße, die in Serpentinen den Berg hinab führt, oder ich nehme die Abkürzung mit dem direkten Weg über die Wiese. Wie an vielen Hängen, wurde hier großflächig abgeholzt. Das ermöglicht einerseits zwar tolle Ausblicke, aber andererseits ist es auch schade, dass diese Hänge so kahl sind. Immerhin lässt man hier der Natur freien Lauf und lässt neue Bäume nachwachsen.

Schon bald erreiche ich dann wieder dichten Wald und setze meinen Weg im Schatten fort. An einer Lichtung sehe ich dann diese Hütte, die offensichtlich in Privatbesitz ist. Hier würde ich gerne mal ein paar Tage verbringen. Allerdings scheint es hier kein fließend Wasser und keinen Strom zu geben. Die Toilette jedenfalls ist in einem früher üblichen Häusl untergebracht.

Weiter geht es auf der Forststraße immer tiefer in den Wald hinein.

Am Wegesrand sehe ich dann diesen interessant gefärbten Farn. Der Weg ist jetzt sehr gemütlich zu gehen und so wird die Wanderung zu einem gemütlichen Spaziergang, der mich kurz darauf zum Spielerhof bringt. Schade, aber auch hier gibt es keine Bewirtung und somit wieder nichts zu trinken.

Vom Spielerhof ist es nur noch ein kurzes Stück zur Straße, die mich zum Posegger zurück bringt. Bevor ich aber in mein Auto steige und zu meinen Freund zurück fahre, will ich noch die Kraftfelder besuchen, von denen ich in meiner Einleitung geschrieben habe.

Die Orte der Kraft

Bei der Vorbereitung meines Kärntenurlaubs habe ich auf verschiedenen Seiten im Internet gelesen, dass es am Mirnock starke Energiefelder geben soll, die zwar nicht messbar sind, aber wohl dennoch zu spüren. Ich bin jetzt nicht so der Esoteriker, aber diese Berichte haben mein Interesse geweckt. Direkt auf dem Gipfel kreuzen sich angeblich zwei Energielinien, die von Österreich über Slowenien nach Italien führen. Entlang der einen Linie gibt es auffällig viele Klöster während an der zweiten Linie eher Kultorte aus keltischer Zeit zu finden sind.

Auf mehreren Tafeln wird erklärt, was es mit diesen Orten auf sich hat. Angeblich empfinden die meisten Menschen hier ein wohltuendes Kribbeln. Außerdem erfährt man, dass die hier strömende Energie Heilungsprozesse unterstützen und beim Stressabbau helfen soll. Und ich muss zugeben, ich habe hier ein wohliges Kribbeln in meinen Armen gespürt. Laut den Hinweisschildern soll man sich hier so lange aufhalten wie man dieses Kribbeln als angenehm empfindet. Irgendwie erinnert mich das an die hawaiianischen Ureinwohner, die diese Energie Mana nannten und davon überzeugt waren, dass diese Energie lebensnotwendig ist.

Nachdem ich also auf diese Art und Weise meine Akkus wieder geladen habe, begebe ich mich zu meinem Auto und fahre zurück zu meiner Unterkunft. Vorher aber noch ein letzter Blick über den See.

105-blick auf wald und see

Blick über den See

Ich hoffe, dass Euch dieser Beitrag wieder gefallen und Lust auf die Berge gemacht hat. Gerne dürft Ihr Eure Kommentare hinterlassen. Wart Ihr schon mal hier? Habt Ihr diese Orte der Kraft auch besucht?

Staff und Goldeck – two panoramic summits

During this hike you will enjoy breathtaking panoramic views of the Karavanke and Julian Alps as well as the „Hohe Tauern“ all the way to the „Großglockner“. Since this tour starts at around 6.200 ft. you won’t have to climb too much difference in altitude.

The Goldeck panoramic route

My first day of vacation starts with bright sunshine and I am looking forward to my hike. On the net I have found a tour that would bring me to 4 summits. When I told my friends what I am planning to do they told me to start with only two of them. To make all 4 summits would be a bit too much. After walking the tour I can tell you that it is doable with a good condition and enough time. But the two summits I climbed were just the dose my condition would allow me to do.

First I have to take a short drive to my starting point. A village called Zlan is the starting point of the panoramic route to the Goldeck which will be the first highlight of the day. In order to be allowed to drive this route you will have to pay a toll of 14€ which is really worth it. If you stay longer in Carinthia I would recommend to get a Kärnten Card . This card gives you acces to many sights and you won’t have to pay for using the toll roads. There are quite a few of them in the area that are really worth driving and you will make a bargain.

If you don’t want to drive up the mountain you can also use the gondolas from Spittal and start the tour at the top of the mountain.

The scenic route ends at the parking lot Seetal at 6180 feet not far below the summit of the Goldeck. Why this called Seetal, I don’t know, since there is no lake close by. But you do get a great view of the Karavanke (Slovenia) and the Julian Alps (Italy).

On this day I do get a firework of orange and yellow from the colored larches on top. These colors alone make this hike a very special one. I haven’t seen such an intense coloring before.

Ascending the Staff summit

Right at the parking lot there is a restaurant which is closed at the moment. The building is rather ugly and doesn’t fit into this scenery. Typical 1980’s, big and not really nice. Just opposite they were building a new cabin which will probaly open as of next year. As you can see above they built it in a rather traditional style, so it’ll be more fitting into the scenery.

After a short search I found the first sign leading me to the first summit, the Staff (7270 ft.). On this sign it says that it’ll take me about 4 hours to get there. Did I plan too much for today? Well, it took me only 2.5 hours to reach it.

Fully motivated I do start my tour. The first stretch brings me to the „Kapelleralm“. At the entrance to the grazing land I come across this sign above. It says that this is the starting point of the cows salad bowl and not the restroom for dogs. In a funny way it then explains what harm dogs can do to the meadows. The trail leads along a gravel road which is also used as a service road for the cabins further down the valley. The cattle have been moved to lower elevations already in mid-October. I was lucky, since this was the last day of the gondolas running up the mountain, and the cabins were also closing the next day.

This early in the morning it was still quiet at the Kapelleralm. I won’t come across too many people during the day. But I won’t have the mountain all to myself either on such a beautiful Sunday. Most of the people I meet are locals that make use of the great weather and go for a hike.

The summit of the Staff

And then I get the first complete view of the Staffs summit. Quite impressive. And once more I am astonished by those colors. Spectacular! I just can’t get enough of this fall foliage.

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The trail brings me to the Gusenalm sitting on 5700 ft. That means a descent of about 460 ft. before I start the ascent to the summit and means that I will have to climb 1540 ft. to reach the summit of the Staff. I did make higher elevations. At the Gusenalm it is also still quiet in the morning. At least I can see somebody preparing everything for the day. I will stop there on my way back. It looks very rustic and inviting.

From the Gusenalm the trail does descent a bit more into a cool forest. But there still are some clearings offering great views. Suddenly the trail ends and I can’t find a sign showing me where to continue. Did I miss a crossing? My friends lent me a hiking map of the area and I can’t see where I took a wrong turn. So I am walking back searching for a sign and finally I do find it. I probaly missed it because I was admiring the scenery too much.

I leave the gravel road and follow a smooth trail through the forest. It rises slowly along the nothern side of the mountain. This way the ascent is more like a stroll and not too tiring. Since I am walking mostly in the shade I even don’t get hot. But I do have to stop all the time to admire those colorful trees.

Slowly I do gain height and the views are becoming more and more spectacular. I can look over the Goldeck and get a glimpse of the Reißeck at the horizon. The Eckwand would have been one of the 4 summits I would have crossed when I would have hiked the full tour. Starting at the summit of the Staff there is a trail that leads to the Eckwand and the Latschur. On that track you will come back to the Gusenalm via the Siflitzhütte. This is for the next time.

The forest becomes less dense and I am at the bottom of the northern wall of the Staff summit. It’s fascinating to see how the larches are cramping to the rocks and use every niche available to grow. Did I already mention that I really was awestruck by the coloring of those trees? 🙂

Espacially fascinating were those trees that were illuminated by the sun rising behind the mountain. Looks so filigree. The trail was getting a bit steeper but still not really strenous and so I soon reach a vale between Staff and Eckwand.

I am getting closer to the summit. The view to the north into the Tauern and the Nock maountains is getting more spectacuar with every step. It’s beautiful up here. On rare occasions I do hear or see other people. A bit further down in the woods I heard a dock barking. I will meet him and his master later. At the end of the vale a sign leads me to a short piece of a rocky wall. This is a bit tricky to clamber up.

 

The trail leeds right through these rocks and there is no safety rope. But don’t worry you will always find a foothold. It takes me just a few minutes to get through. If you don’t want to climb these rocks you can also continue in the vale to the Eckwand ridge and walk from there to the Staff.

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Finally I do reach the ridge. To the left I will reach the summit of the Staff and to the right would be the trail of the 4 summit tour. When I look into the Hohe Tauern I can see a white point at the top. That’s the Großglockner. The view is literally breathtaking. How far you can see from here! And I am still not at the summit. From here on you should only continue if you are not afraid of heights and sure-footed. The last bit to the summit leads over a narrow edge.

Just below the summit I come across this hole in the rocks and get a glimpse of the Gusenalm. And then it’s done. I have conquered the Staff and am standing at an elevation of almost 7300 feet with a breathtaking panorama and a deep blue sky. This is always an exhilarating moment. Even more with such a panorama. And how was that? 4 hours to get here? I made in 2.5 hours to the summit.

Crossing the Eckwand ridge to the Gusenalm

While I am on top of the summit I might as well take the time for a snack. This enables me to soak in the view a bit longer. At one point I do have to continue my hike. I still have quite a bit to walk and am planning to climb up a second summit. Descedning from the Staff I follow the trail I came up till I reach the sign for the Eckwand ridge.

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So I follow the trail along the ridge of the Eckwand. This must be part of the 4 summit tour. I am astonished to still find a gentian in bloom this late in the year. My friends later tell me that is not a late bloomer, but an early one.

At the next sign I shortly consider to take the longer hike. But first of all, I do feel a bit tired already and then I still want to climb to the summit of the Goldeck (which I could omit) and most of all I am planning to take other tours on the next 2 days. I guess this won’t be my last visit to the region.

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So I return to the vale from where I ascended the Staff. This would be the path you’d have to take if you don’t want to climb over the rocks. The trail leads straight through the meadow and is easy to walk since it’s a very soft ground. On top it is not too steep.

Again I reach this beautiful autumn forest and get the impression that the colors are becoming brighter in the afternoon sun. In the past I didn’t like fall too much since it is followed by winter and most often is rainy and cool. But with this weather! Just great, if not picture perfect.

Soon I do reach the Gusenalm. It is very busy meanwhile. The host is very friendly and soon I feel like being amongst friends. Those who arrive greet everybody and the ones leaving wish a good time to the rest. That’s one of the things I like about being in the mountains. No matter what you are down in the valley here it is at a first name basis and very friendly tone. You talk to people you would never meet outside the mountains. Would be great if this feeling could be transported to the everyday life. I admit that I would have to start with me.

So I look back to the summit with some melancholy and enjoy a non-alcoholic beer. When I ask for a second one the host tells me that he ran out of it. This cabin will also close for the season the next day. I could spend more time here but the last ascent of the day is calling.

Theoretically I could walk the same road back that I came this morning to get back to my car.  Instead I am climbing a path that runs a bit above the road. And here I come across some curiosities like this tree trunk above. Looks a bit like one of those birds from dinosaur ages. The path doesn’t bring me straight to the summit of the Goldeck but first back to the Kappeleralm. This is now also rather busy.

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A steep path leads from the Kapelleralm another 980 feet in height to the Seetalnock. This feels like being the heaviest part of todays tour. But the panaorama makes up for the struggle despite having cherished those views all day.

There is a nice story about the Goldeck. Every ten years wise women clad in white, called the Saligen, build a castle somewhere on this mountain. The name of the Goldeck derives from veins of gold that are runnig through it. But only those wise women do know where they can be found. Those who find that castle are permitted to take as much gold as they can carry. One day a shepherd does find the castle and an old lady promises him his share of gold. But since this man is dutiful he wants to secure his herd first. When he came back to the location where he had seen the castle it was gone. So following your duties by the book is not always bringing you any farther.

I finally reach the northern slopes of the Goldeck. From here I have a great view of the valley of the river Drau and the Nock mountains on the opposite all the way to the 8500 feet high Reißeck. Meanwhile it is late afternoon and when I reach the mountain station of the gondola the last cabin has already left for the valley. During the winter months you can go skiing here at the Goldeck. It’s nickname is sports mountain and there are a lot of possibilities to be active. In the summer months they offer a special ride to see the the sunrise. This must be a cool thing to do.

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I have to admit that I didn’t make the last couple of feet to the summit. The tour in the thin mountain air was a bit more strenous then I would have conceded. Along a good gravel road I descend towards the parking lot that is by now almost empty again. What a great tour but now I am looking forward to a nice piece of applestrudel at my friends home.

I hope you liked this post and that you are ready for the mountains now. As always I am looking forward to your comments.

 

 

Großglockner Hochalpenstrasse

An exceedingly natural delight awaits you when driving this panoramic road. On this trip the jounrey is the reward and you really should take your time when driving along this road. In this post you will for once not find a description of one of my hikes but one of a drive through the high alps to Austria’s highest mountain.

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Staff und Goldeck – zwei Panoramagipfel

Bei dieser Tour erwarten Euch atemberaubende Panoramaausblicke in die Karawanken, die Julischen Alpen, aber auch in die Hohen Tauern bis hin zum Großglockner. Da Ihr auf fast 1.900 Metern startet, sind auch nicht so viele Höhenmeter zu bewältigen.

Die Goldeck Panoramastraße

Mein erster Urlaubstag beginnt mit strahlendem Sonnenschein und ich freue mich schon auf meine Wanderung. Im Internet hatte ich eine Tour gefunden, die über 4 Gipfel führen sollte. Als ich aber meinen Freunden davon erzählt habe, meinten Sie, dass ich mich erst mal mit zwei begnügen sollte. Alle 4 Gipfel zu laufen, wäre dann doch etwas zu viel. Im Nachhinein muss ich sagen, dass man die 4 Gipfel bei guter Kondition und mit viel Zeit wohl schaffen kann. Die zwei, die ich gemacht habe, waren schon ausreichend.

Zunächst muss ich noch zu meinem Startpunkt fahren. In Zlan beginnt die Goldeck Panoramastraße, die das erste Highlight des Tages wird. Um die Straße nutzen zu dürfen, müsst Ihr eine Maut zahlen. Aber die 14,00 € sind es wirklich wert. Wenn Ihr länger in Kärnten seid, solltet Ihr darüber nachdenken Euch die Kärnten Card zu kaufen. Mit der habt Ihr freien Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten und spart Euch auch die Mautgebühren. Es gibt hier in der Region einige Mautstraßen, die es sich wirklich zu erkunden lohnt. Da habt Ihr das Geld für die Karte schnell wieder reingeholt.

Ihr könnt allerdings auch von Spittal aus mit der Bahn auf’s Goldeck fahren und von der Bergstation aus los wandern.

Die Straße endet am Parkplatz Seetal auf 1.883 m knapp unter dem Gipfel des Goldecks. Warum der Seetal heißt erschließt sich mir nicht, da weit und breit kein See in Sicht ist. Dafür aber ein traumhafter Panoramablick in die Karawanken und Julischen Alpen.

Und an diesem Tag gibt es ein Feuerwerk an Orange- und Gelbtönen von den herbstlich verfärbten Lärchenwäldern dazu. Allein dieses Leuchten macht die Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis. So intensiv habe ich das noch nie gesehen.

Der Aufstieg zum Staff

Am Parkplatz (1.883 m) gibt es ein Gasthaus, das aber derzeit geschlossen ist. Der Bau ist auch eher  ein Schandfleck hier inmitten dieser atemberaubenden Natur. Typisch 1980-er Jahre. Groß und nicht wirklich schön. Gegenüber wurde gerade eine neue Hütte gebaut, die wohl ab nächstes Jahr in Betrieb sein wird. Wie Ihr oben seht, hat man bei der Planung dieser Hütte dran gedacht, dass sie sich gut in die Natur einfügen soll.

Nach kurzer Suche finde ich dann auch den ersten Wegweiser zu meinem ersten Gipfel, dem Staff (2.217 m). Auf dem Schild steht, dass die Tour 4 Stunden dauern soll. Hab ich mir da doch etwas zu großes vorgenommen? Ich kann Euch beruhigen, denn ich habe dann nur 2,5 Stunden bis zum Gipfel gebraucht.

Also marschiere ich los. Zunächst geht es fast eben zur Kapelleralm. Am Eingang zum Weidegebiet finde ich das Schild oben. Da wird mal auf witzige Wiese erklärt, was Hunde doch für Schaden anrichten können. Der Weg führt über eine Forststraße, die auch als Zufahrt zu den Almhütten genutzt wird. Das Vieh ist aber Mitte Oktober schon wieder im Tal. Wie ich feststellte, hatte ich sowieso Glück. Das war der letzte Tag, an dem die Bergbahn gefahren ist, und auch die Hütten machen dann erst mal zu.

So früh am Morgen ist es noch ruhig an der Kapelleralm. Ich werde den ganzen Tag über nicht viele Menschen treffen. Aber ganz alleine habe ich den Berg natürlich nicht für mich an einem so wunderschönen Sonntag. Es sind hauptsächlich die Einheimischen, die das gute Wetter nutzen und auf den Berg gehen.

Der Gipfel des Staff

Und dann habe ich den ersten Blick auf den kompletten Gipfel des Staff. Ganz schön beeidruckend. Und diese Farben des Herbstwaldes. Das ist schon spektakulär. Ich kann mich gar nicht satt sehen daran.

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Der Weg führt mich weiter zur Gusenalm, die auf 1.740 m liegt. Das heißt also 140 Höhenmeter runter, bevor es dann wieder bergauf geht. Aber es sind dann ja nur 470 m bis zum Gipfel des Staff. Da hab ich schon Schlimmeres überstanden. Auch an der Gusenalm ist es am Morgen noch ruhig. Wobei ich von Weitem sehe, wie jemand Alles für den Betrieb herrichtet. Ich komme ja später wieder hier vorbei, dann mache ich auch eine Rast. Die Hütte gefällt mir nämlich. Schaut so schön urig aus.

An der Gusenalm geht es noch ein Stück weiter bergab und in einen kühlen Wald. Aber es gibt auch immer wieder Lichtungen, die tolle Ausblicke bieten. Plötzlich hört der Weg auf und ich kann keinen Wegweiser finden. Habe ich mich etwa verlaufen und die Abzweigung zum Gipfel verpasst? Meine Freunde haben mir eine Wanderkarte mitgegeben und eigentlich bin ich bis hierher richtig gelaufen. Also gehe ich wieder ein Stück zurück und suche nach der Abzweigung. Und tatsächlich bin ich, abgelenkt von der tollen Umgebung, dran vorbei gelaufen.

Ich verlasse den Forstweg und gehe nun auf einem weichen Waldpfad weiter. Dieser steigt gemächlich an der Nordflanke des Berges an. So wird der Anstieg ein Spaziergang und strengt nicht wirklich an. Da ich auch die meiste Zeit im Schatten laufe, komme ich nicht mal ins Schwitzen. Ich muss trotzdem ständig stehen bleiben und diese bunten Bäume bewundern.

Langsam gewinne ich an Höhe und die Aussicht wird wieder spektakulärer. Nun kann ich über das Goldeck hinaus bis zum Reißeck sehen. Die Eckwand wäre übrigens einer der 4 Gipfel gewesen, die in der Tour, die ich machen wollte beschrieben war. Vom Staff aus gibt es einen Höhenweg, den man zur Eckwand und zum Latschur laufen kann. Dann kommt man über die Siflitzhütte wieder zurück zur Gusenalm. Beim nächsten Mal dann.

Der Wald wird bald lichter und ich stehe am Fuß der Nordwand des Staff. Faszinierend wie die Lärchen sich an die Felswand klammern und wirklich jede Nische nutzen. Hab ich schon erwähnt, dass ich mich an diesen herbstlich gefärbten Bäumen nicht satt sehen konnte? 🙂

Besonders faszinierend fand ich dann diese Bäume, die von der hinter dem Berg aufsteigenden Sonne so angestrahlt wurden. Das hat so was filigranes. Der Weg wurde dann etwas steiler, aber immer noch nicht wirklich anstrengend. Und so erreiche ich schon bald eine Mulde zwischen dem Staff und der Eckwand.

Nun ist es nicht mehr sehr weit bis zum Gipfel. Der Blick nach Norden in die Tauern und Nockberge wird auch immer grandioser. Gemütlich gehe ich weiter. Es ist wirklich sehr schön hier oben. Nur selten höre oder sehe ich Menschen. Etwas weiter unten im Wald hörte ich in der Ferne einen Hund bellen. Den werde ich später mitsamt seinem Herrchen noch treffen. Am Ende der Mulde zeigt ein Wegweiser auf ein kurzes Stück Felswand, das ein bisschen schwieriger zu gehen, oder besser gesagt zu kraxeln ist.

Die Markierungen führen durch diese Felswand, die nicht gesichert ist. Aber keine Angst, es gibt immer Stellen, an denen man Halt findet und so hoch ist es nicht. Ich brauche nur ein paar Minuten bis ich durch bin. Wem das nicht behagt, der kann einen kleinen Umweg gehen und über eine Wiese zum Eckwandsattel laufen, von wo es dann auf dem Grat weitergeht.

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Und dann stehe ich auf dem Sattel. Links geht es weiter zum Gipfel des Staff und rechts würde der Weg zur 4-Gipfel Tour abgehen. Auf dem Blick in die Hohen Tauern seht Ihr einen kleinen weißen Punkt. Das ist der Großglockner. Diese Sicht ist echt atemberaubend. Wie weit man hier sieht! Aber ich bin ja noch nicht ganz auf dem Gipfel. Ab hier solltet Ihr schwindelfrei sein und trittsicher. Denn das letzte Stück zum Gipfel führt über einen schmalen Grat.

Kurz vor dem Gipfel sehe ich durch diese Felsspalte auf die Gusenalm. Und dann ist es geschafft. Ich habe den Staff bezwungen und stehe nun auf 2.217 m mit einer atemberaubenden Aussicht und einem tiefblauen Himmel. Das ist immer wieder ein erhebendes Gefühl. Und bei diesem Panorama rund herum, noch viel mehr. Und von wegen man braucht 4 Stunden bis hierauf! Ich war nach 2,5 Stunden schon auf dem Gipfel.

Über den Eckwandsattel zur Gusenalm

So lange ich noch am Gipfel bin, nehme ich mir die Zeit für ein kleine Jause.  Dabei kann ich das Panorama noch ein bisschen genießen. Irgendwann muss ich dann doch wieder aufbrechen. Ich habe ja noch ein Stück zu gehen und will ja noch einen zweiten Gipfel erklimmen. Vom Gipfel abwärts folge ich zunächst dem Weg, auf dem ich gekommen bin. Bis ich zu dem Wegweiser Richtung Eckwandsattel komme.

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Ich folge also dem Weg über den Grat, der zur Eckwand führt. Das muss nun der 4-Gipfelweg sein. Und voller Erstaunen entdecke ich dann noch diesen Enzian. Das hätte ich zu dieser Jahreszeit nicht mehr erwartet. Laut meinen Freunden war das aber keine verspätete Blüte, sondern eine verfrühte.

Beim nächsten Wegweiser überlege ich kurz, ob ich vielleicht doch den etwas längeren Weg gehen soll. Aber erstens fühle ich mich doch schon etwas erschöpft, zweitens habe ich ja mit dem Goldeck noch einen Gipfel vor mir (den könnte man natürlich auch weglassen) und drittens will ich ja an den nächsten beiden Tagen noch andere Touren gehen. Ich denke mal, dass das nicht mein letzter Besuch in Kärnten sein wird.

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Also gehe ich zurück zu der Mulde, aus der ich vorhin zum Staff hochgeklettert bin. Das wäre dann der Weg, den Ihr gehen müsst, wenn Ihr nicht durch den Felsen kraxeln wollt. Der Pfad führt zwar mehr oder weniger gerade über die Wiese hinab, ist aber wirklich gut zu gehen und der Untergrund ist schön weich. So wirklich steil ist der Abstieg über diesen Weg auch nicht.

Und wieder erreiche ich diesen bunten, herbstlichen Lärchenwald und habe das Gefühl, dass die Farben in der Nachmittagssonne noch intensiver leuchten. Und ich mochte bis dato den Herbst nicht so sehr, weil danach der Winter kommt, und weil er oft so regnerisch und kühl ist. Aber bei dem Wetter? Einfach nur genial!

Bald darauf stehe ich also wieder an der Gusenalm. Hier ist jetzt auch richtig was los. Der Wirt ist super nett, und schnell fühlt man sich hier wie unter Freunden. Wer ankommt grüßt die ganze Mannschaft und wer geht verabschiedet sich von allen. Das ist eines der Dinge, die mir beim Bergwandern so gefallen. Am Berg duzt man sich, hier sind Beruf und Stand völlig egal. Plötzlich unterhält man sich angeregt mit Leuten, die man im Tal niemals treffen würde. Wär ja irgendwie eine gute Idee, wenn man dieses Feeling mit ins Tal nehmen könnte. Aber da muss ich mich an die eigene Nase fassen und gestehen, dass ich das auch nicht mache.

Etwas wehmütig blicke ich also zurück auf den Gipfel des Staff und genieße mein alkoholfreies Weißbier. Als ich nach einem zweiten frage, werde ich enttäuscht. Auch diese Hütte hat heute den letzten Tag geöffnet. Aber es gibt noch ein alkoholfreies Helles. Geht auch. Auch hier auf der Hütte könnte ich gerne noch lange sitzen bleiben, aber ich habe ja noch einen letzten Anstieg zu bewältigen.

Theoretisch könnte ich ja auf dem Weg, den ich heute morgen gekommen bin, zurück zum Auto wandern. Ich entscheide mich aber für den Waldpfad, der oberhalb der Forststraße verläuft. Und entdecke hier noch ein paar Kuriositäten, wie die bizarr geformte Baumwurzel oben. Schaut irgendwie aus, wie ein Vogel aus der Dino-Zeit.  Der Pfad führt dann aber nicht direkt auf das Goldeck, sondern zunächst wieder zur Kapelleralm. Auch hier ist jetzt am Nachmittag sehr viel los.

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Von der Kapelleralm geht es dann aber recht steil und gerade noch einmal 300 m nach oben zum Seetalnock. Das fühlt sich dann irgendwie als anstrengendster Teil der ganzen Tour an. Aber das Panorama entschädigt definitiv dafür. Auch wenn ich den ganzen Tag schon solch spektakuläre Ausblicke genießen konnte.

Zum Goldeck gibt es eine schöne Sage. Alle zehn Jahre errichten weiße Frauen, die Saligen, ein Schloss irgendwo am Goldeck. Der Berg hat seinen Namen, weil in seinem inneren armdicke Goldadern verlaufen. Aber nur die Saligen wissen, wo diese verlaufen. Und wer ihr Schloss findet, darf sich soviel Gold mitnehmen wie er tragen kann. Eines Tages findet ein Hirte zum Schloss und eine alte Frau verspricht ihm eben so viel Gold, wie er tragen kann. Der Hirte ist aber etwas zu pflichtbewusst und will erst seine Herde einpferchen. Als er wieder zu der Stelle kommt, an der er das Schloss gesehen hatte, war es verschwunden. Pflichtbewusstsein zahlt sich leider nicht immer aus.

So erreiche ich also die Nordseite des Goldecks. Von hier habe ich einen Blick über das Drautal und die gegenüberliegenden Nockberge bis zum über 2.600 m hohen, schneebedeckten Reißeck. Inzwischen ist es später Nachmittag geworden und als ich zur Bergstation der Goldeckbahn komme, ist die letzte Gondel schon im Tal. Im Winter könnt Ihr hier am Goldeck auch Ski fahren.  Er wird auch der Sportberg genannt und Ihr habt hier noch viele weitere Möglichkeiten Euch aktiv zu betätigen. Besonders reizen würde mich ja die Sonnenaufgangsfahrt, die die Bergbahn anbietet. Ein Sonnenaufgang auf dem Gipfel. Das muss ja nun wirklich die Krönung sein.

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Ich muss zugeben, dass ich dann die letzten Meter zum Gipfel doch nicht mehr hochgegangen bin. Die Tour in der dünnen Bergluft hat mich dann doch ein kleines bisschen mehr angestrengt, als ich mir selbst eingestehen wollte. Über eine gut befestigte Schotterstraße gehe ich also zurück zum Parkplatz, der inzwischen wieder fast leer ist. Was war das für ein tolle Tour, aber jetzt freue ich mich auf ein Stück vom weltbesten Apfelstrudel bei meinen Freunden.

Ich hoffe Euch hat mein Post auch dieses Mal wieder gefallen und Lust auf die Berge gemacht. Wie immer würde ich mich über Kommentare von Euch freuen.

 

 

Großglockner Hochalpenstrasse

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The long and exhausting ascent of about 4100 ft. will be rewarded with a panorama that will literally take your breath away. It’s worth not to take the direct way through the Isar Valley if you want to walk from Scharnitz to Mittenwald. Here is the proof that this detour via the Brunnensteinspitze is really a great experience.

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Von Scharnitz nach Mittenwald – mit Umweg

Der lange und beschwerliche Aufstieg über 1250 Höhenmeter wird belohnt mit einem Panorama, das einem die Sprache verschlägt. Es lohnt sich also nicht den direkten Weg im Isartal zu nehmen, wenn man von Scharnitz nach Mittenwald will, sondern den Umweg über die Brunnensteinspitze zu wandern.

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