Garmisch-Partenkirchen: Wanderung über den Kramer

Heute stelle ich euch eine Tour vor, die in manchen Abschnitten etwas anstrengender ist. Belohnt werdet Ihr immer wieder mit tollen Aussichten auf das Zugspitzmassiv. In meinem Führer war sie in entgegengesetzter Richtung ausgeschrieben, aber da ich zum Abschluss auf der St. Martinshütte einen dieser leckeren Blaubeerpfannkuchen essen wollte, hab ich die Tour in anderer Richtung gemacht. Je nachdem, ob Ihr lieber einen anstrengenden Aufstieg oder Abstieg haben wollt, könnt Ihr die Richtung wählen.

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Überwältigende Landschaft im Karwendel

Landschaftlich ist das eine der schönsten Touren, die ich bisher gemacht habe. Ständig musste ich stehen bleiben um die monumentale Bergwelt um mich herum zu genießen.  Und das Gute daran: Ihr braucht keine übermäßige Kondition für diese Tour. Der Aufstieg durch das Laliderertal ist auf weiten Strecken gemächlich, mit einem relativ kurzen aber steilen Aufstieg zur Falkenhütte, und der Abstieg zu den Engalmen ist an manchen Stellen auch etwas steil, aber gut zu zu gehen.

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Von Lenggries nach Benediktbeuren

Eine nicht allzu anstrengende Bergtour, die allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Belohnt werdet Ihr mit traumhaften Aussichten und mit etwas Glück trefft Ihr sogar auf Steinböcke. Und denkt dran Euch Kraft für den Abstieg zu sparen. Der ist zwar eigentlich eher sanft abfallend, zieht sich aber auch ganz schön in die Länge.
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Ausflug an den Tegernsee

Ende August hatte ich eine Einladung von einem Geschäftspartner ein Wochenende am Tegernsee zu verbringen. Ich liebe das Tal, aber bin relativ selten dort, weil die Anfahrt am Wochenende sehr zeitraubend ist. Wenn man von München über die Autobahn anfährt steht man am Wochenende gerne mal von der Autobahnabfahrt über die 27 km bis nach Rottach im Stau und braucht allein für dieses Teilstück schon mal ne Stunde. Meine Liebe zum Tal kommt von meiner Zeit an der Hotelfachschule vor 30 Jahren. Das war eine sehr lustige Zeit.

Das Tegernseer Tal: Tal der Millionäre und bayrischer Tradition

Nun wurden wir also am Samstag morgen bei bestem Sommerwetter vor unserem Büro abgeholt und fuhren im Bus nach Süden. Und natürlich quälten wir uns durch den Stau. Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft und sind zunächst mit der Bergbahn auf den Wallberg. Von dort oben hat man einen traumhaften Ausblick auf das gesamte Tal und die Berge drum herum. An klaren Tagen kann man von hier aus bis nach München sehen.

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Der Wallberg: Hausberg des Tals

Die Bergstation ist nicht direkt auf dem Gipfel. Um da hin zu kommen, muss man noch ca. 20 Minuten laufen. Leider habe ich aber heute keine Zeit dafür, denn zunächst gibt es Mittagessen im Panoramarestaurant. An einem heißen Sommertag wie heute, ist hier natürlich die Hölle los. Das Essen ist lecker, aber der Service macht ein bisschen den Eindruck, dass man dem Ansturm nicht ganz gewachsen ist. Für die Freundlichkeit gibt es aber ein Plus. Nach dem Essen war eine bayrische Olympiade für uns organisiert. Bierkrug stemmen, bayrische Begriffe raten usw. Dabei sein ist Alles. Ein großer Spaß.
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Lenggries – Brauneck

Es war mal wieder ein schöner Sonntag im August. Die große Hitze des Sommers hatte sich fürs erste verabschiedet und ich hatte mal wieder das der-Berg-ruft-Gefühl. Stellte sich nur mal wieder das Problem wie hin kommen. Ich bin nicht der Typ, der am Sonntag morgens um 6 aufsteht, nur um vor der Masse in die Berge zu fahren. Im August sind aber die Autobahnen Richtung Süden spätestens ab 8 Uhr verstopft. Also suche ich nach einem Ziel, das man ohne Autobahn erreichen kann, und so entscheide ich mich für Lenggries. Das ist über die Bundesstraße bequem in ca. 1,5 Stunden zu erreichen. Der Ort ist eigentlich bekannt für sein Skigebiet, hat aber auch im Sommer einiges zu bieten.

Lenggries, Ski Resort im Winter, Wanderparadies im Sommer

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Am Fuß der Brauneckbahn gibt es einen großen Parkplatz. Von hier aus will ich los wandern. Der kürzeste Weg auf den Gipfel führt über die Garland Alm. Da ich aber eine längere Tour plane entscheide ich mich für einen anderen Weg, nämlich den über Wegscheid. Dazu muss ich zunächst eine größere Strecke eben durch das Tal gehen.

Gemütliches Warmlaufen zum Anfang

Am Himmel sieht man die ersten Gleitschirmflieger, die am Brauneck einen idealen Absprungspunkt haben. Entlang des Weges sehe ich so richtig typische Bauernhöfe mit tollen Geranien und Lüftmalereien. Bilderbuchbayern sozusagen. Der Weg führt aber auch vorbei an den Talstationen verschiedener Skilifte. Am Draxlhang beginnt dann der Aufstieg zum Brauneck. Bis hierhin war ich schon fast eine Stunde unterwegs. Der Weg führt zunächst über eine Schotterpiste, die im Winter von den Pistenraupen genutzt wird. Es geht relativ steil, weil ziemlich gerade nach oben.

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Schweißtreibender Aufstieg

Schon bald gibt es dann aber einen Pfad, der neben der Schotterpiste durch den schattigen Wald führt. Am MilchhäuslLengries-brauneck 009 habe ich dann einen ersten Blick auf Lenggries, das Isartal und die Berge Richtung Osten. Zeit für eine erste kleine Verschnaufpause.

 

Weiter geht es auf einer Forststraße, die sehr sonnig ist und mir wird es ziemlich schnell sehr warm. Aber das gehört ja auch dazu und ich tröste mich damit, dass ich so ja viele Kalorien verbrenne. Lengries-brauneck 010Ich überhole eine Familie mit 3 Kindern zwischen 5 und 10 Jahren. Die beiden älteren sind nicht so begeistert bei der Sache, aber die Eltern locken mit den Leckereien, die ja an der nächsten Hütte als Belohnung warten.

Nach einer weiteren Stunde erreiche ich dann ein Hochtal, die sogenannte Kotalm. Der Name hat jetzt nicht unbedingt mit den Dingen zu tun, an die man hier spontan denkt. Er kommt aus dem altbayrischen und bezieht sich auf das Wort „Koad“, was fruchtbarer Boden bedeutet.

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Unter https://www.facebook.com/pages/Kotalm-Reichart-Stefan/1622789868006033?sk=photos könnt Ihr mehr über das Gasthaus erfahren. Es ist im Juli 2015 neu eröffnet worden. Ich setze mich auf die Terrasse und gönne mir ein alkoholfreies Weißbier. Das Essen, das serviert wird, sieht sehr lecker aus und die Bedienung ist super freundlich. Wenn Ihr am Brauneck unterwegs seid, solltet Ihr hier vorbei schauen.

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Silberdistel

Nach einer ca. 1/2 stündigen Pause mache ich mich wieder auf den Weg. Ich habe ja noch ein Stück zu laufen bis zum Gipfel. Vor mir liegt noch ein kurzer, aber steiler Aufstieg. Viel blüht ja nicht mehr so spät im Jahr, aber bei genauerem Hinschauen entdecke ich viele Silberdisteln. Da die keinen langen Stiel haben, fallen Sie nicht sofort auf.

Die erste Etappe ist geschafft

So erreiche ich einen ersten Grat, der einerseits tolle Ausblicke über die Landschaft der bayrischen Voralpen und das Isartal bietet, andererseits aber auch Richtung Süden in die Berge.

Da ich, wie gesagt in einem Skigebiet unterwegs bin, gibt es hier eine Hütte an der anderen und man muss hier oben nicht verhungern oder verdursten. Mein Wanderführer empfiehlt die Florianshütte und die leckeren Schnitzel, die es dort gibt. Also steige ich wieder ein paar Höhenmeter nach unten. So ein Schnitzel wär jetzt genau nach meinem Geschmack. Aber zu meiner Enttäuschung, gibt es heute keine. Da ich aber großen Hunger habe entscheide ich mich für den Pressack.

Er schmeckt super lecker. Hier ist Selbstbedienung und man kann dem Koch beim Anrichten der Speisen in der offenen Küche zuschauen. Alles ist blitzsauber und auch hier sind die Leute sehr nett, aber irgendwie bereue ich, dass ich nicht an der Kotalm schon gegessen habe. Hier in der Florianshütte ist es sehr schön und der Ausblick ist beeindruckender, aber warum auch immer, mir hat die Kotalm einfach besser gefallen.

Nach dem Essen mache ich mich dann wieder auf den Weg zum Gipfel. Hier oben sind die Pfade wieder schmaler und man trifft auch wieder auf mehr Menschen. Viele fahren mit der Bahn zum Brauneck und wandern auf einem der Höhenwege.

Am Gipfel tobt dann wirklich das Leben. Viele Menschen mit großen Rucksäcken. Bei näherem Hinsehen stelle ich fest, sind das Gleitschirme. Der Platz hier oben ist wirklich ideal als Absprungsort. Ich schau eine Weile zu und verspüre die Lust da mal mit zu fliegen. Es ist gerade mal 15 Uhr und ich überlege mir, ob ich hier oben noch ein wenig laufe, oder aber statt wie geplant mit der Bahn ins Tal zu fahren doch laufe. Bei einer Holunderschorle und einem Stück Apfelstrudel im Brauneckgipfelhaus entscheide ich mich für letzteres.

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Warum ich froh bin, nicht den kürzesten Weg nach oben genommen zu haben

Also mache ich mich wieder auf den Weg. Der Abstieg über die Garland Alm ist sehr steil und führt schon bald über eine sehr gut präparierte Schotterstraße. Zuvor mache ich aber noch ein paar interessante Entdeckungen. An der Bahnstation stehen dies beiden Lamas.

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Die Vermutung liegt nahe, dass sie Wanderern als Lasttiere dienen. Damit fällt man bestimmt auf. Kurze Zeit später entdecke ich dann noch ein paar Blumen am Wegesrand.

Ich muss schon zugeben, dass mich die Natur immer wieder fasziniert. Diese schönen Blumen, die der Natur hier oben trotzen. Faszinierend.

Die Schotterpiste führt mich zunächst zur Garland Alm, wo man einen Stausee gebaut hat. Das Wasser dieses Sees wird im Winter für die Beschneiung der Pisten genutzt.

Schaut eigentlich sehr idyllisch aus, aber ich frage mich,ob man wirklich so stark in die Natur eingreifen muss. Ich fahre ja ganz gern Ski, aber müssen wir Menschen immer unseren Spaß über die Naturgesetze stellen?

Der Weg führt ziemlich gerade und steil ins Tal. Schon bald bereue ich meinen Entschluss diese Strecke zu nehmen. Trotz gutem Profil an meinen Schuhen komme ich immer wieder ins Rutschen und das Laufen wird sehr anstrengend. Über mir habe ich blauen Himmel ohne Wolken, aber trotzdem fängt es plötzlich leicht zu regnen an. Komisch. Aber am Gipfel habe ich einen der Gleitschirmflieger sagen hören, dass er davon ausgeht, dass es bald regnen wird. Im Moment ist der leichte Regen aber eher erfrischend als störend.

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Endlich komme ich an eine Abzweigung und der Pfad geht zwar immer noch steil und ziemlich gerade weiter, aber nicht mehr auf dem rutschigen Schotter. Noch einmal komme ich an einer Hütte vorbei, aber diese hier ist verlassen und dem Zerfall überlassen. Offensichtlich ist sie aber ein beliebter Treffpunkt. Es liegt ganz schön viel Müll hier.

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Ein letzter Blick auf das Isartal und dann noch diese roten Beeren, die aber sehr giftig sind. Und wieder habe ich einen tollen Tag in den Bergen verbracht. Im Tal angekommen gehe ich noch einmal was trinken und blicke auf den Berg. Dort bilden sich inzwischen dunkle und bedrohliche Gewitterwolken. Diese werden mich bis nach München verfolgen, wo es dann kurz nach meiner Rückkehr ein heftiges Unwetter gibt.

 

 

Wanderung zur Rotwand

Ich liebe ja den Sommer und die Hitze und so habe ich dieses Jahr einen wundervollen Urlaub zu Hause. Und rund um München gibt es so viele tolle Dinge zu sehen und erleben. Warum nur hab ich das bis jetzt immer ein bisschen vernachlässigt?

Nach meiner Wanderung zum Hochgern, wollte ich gerne noch eine Bergtour in meinem Urlaub unterbringen. Als aber das Thermometer ständig über 35° zeigte, habe ich auf einen kühleren Tag gewartet. Vorgestern waren es noch 34°, aber gestern dann nur noch 20°. Also perfektes Wanderwetter.

Spitzingsee

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So ging es erstmal mit dem Auto zum Spitzingsee. Da ich dieses mal von einem nicht ganz so konditionierten Freund begleitet wurde, haben wir uns eine etwas einfachere Tour ausgesucht.

Unser heutiges Ziel war das Rotwandhaus auf 1765m Höhe.

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Es gibt zwei Wege, die auf diese Hütte führen. Der, den wir genommen haben ist landschaftlich reizvoller, aber auch länger und das letzte Stück steigt ziemlich steil an.

 

Gemütlich warm laufen im Tal der Valepp

Zunächst liefen wir von der Kirche in Spitzingsee (1080m) in das Tal der Valepp. Das angenehme daran ist, dass man hier zunächst gemächlich bergabwärts läuft. Andererseits dachten wir uns ja schon bei dem „Spaziergang“ zum Aufwärmen, dass wir ja eigentlich auf den Berg hinauf wollen und somit jeder Meter, den wir hinab steigen, auch wieder hinauf gegangen werden muss. Durch das grüne Tal schlängelt sich ganz gemütlich die Rote Valepp.

Die Straße ist asphaltiert und theoretisch hätte man dieses erste Stück auch mit einem Bus fahren können. Aber das kann ja wirklich jeder. Wir machen sowas nicht. 🙂

Das Tal wird zunächst weiter und man kann erste Ausblicke auf die umgebenden Berge genießen. Beim Blecksteinhaus biegt man dann von der asphaltierten Straße ab und läuft weiter auf einem gut präparierten Waldweg. Wahrscheinlich weil es etwas kühler und bewölkt war, waren wir mal wieder die einzigen Wanderer. In der Beschreibung der Tour stand nämlich, dass sie sehr beliebt ist und es durchaus sein kann, dass man auf viele Menschen trifft. An einem Wochentag ist dann natürlich noch mal weniger los. Für mich persönlich ist das aber auch ganz gut so.
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Ausflug zum Hochgern

Ich habe gerade Urlaub und dieses Jahr verbringe ich den mal zu Hause. Schließlich lebe ich ja in einer Region, die jedes Jahr Millionen von Touristen anzieht. Das Wetter ist wirklich hochsommerlich und so gibt es keinen Grund zu Hause zu sitzen. Außer natürlich Euch mal wieder mit einem neuen Artikel zu beglücken.

Buchtipp

Vor längerer Zeit habe ich mir das Buch „Meine Lieblingsalm“ vom J.Berg Verlag gekauft. Dort werden 35 Wanderungen zu den schönsten Almhütten in den bayrischen Alpen beschrieben. Da ich Lust hatte, mich mal wieder richtig auszutoben, habe ich mir eine etwas anstrengendere Tour ausgesucht. Und ich kriegte genau das. Hier die Statistik: 15,3 Kilometer in 5:23 Stunden (mit Pausen) und fast 1.000 Höhenmeter beim Auf-und beim Abstieg.

Aber dafür wurde ich mit traumhaften Ausblicken belohnt.

Anreise

Zunächst bin ich von München mit dem Auto nach Marquartstein gefahren. Da ich entspannen wollte, habe ich bei der Anfahrt auf die Autobahn verzichtet. In Marquartstein gibt es einen großen Waldparkplatz (630 m), an dem mehrere Touren losgehen.

Ausflug zum Hochgern 001

Waldparkplatz Marquartstein

Der anstrengendste Teil

Mein Ziel war der Hochgern. Es war zwar schon ganz schön warm um 11:30 am Vormittag, aber vor mir lag ein guter schattiger Weg.

Da ich nicht mehr so gut in Übung bin, kam ich auf dem steilen Pfad recht schnell außer Atem. Na das konnte ja was werden. Bald endete der schattige Pfad zu meinem Leidwesen und ich musste auf der sonnigen Zufahrtsstraße zur Agergschwendtalm laufen. Aber immerhin führte auch die durch dichten Wald und ich konnte am Wegesrand im Schatten wandern. Nach etwas mehr als einer Stunde kam ich dann zur Agergschwendtalm (1040 m).
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Radltour entlang der Isar nach Freising

Mit Fronleichnam stand mal wieder ein freier Tag ins Haus und dieses mal sollte auch das Wetter dazu passen. Also haben wir uns überlegt, was man denn unternehmen könnte. Mit dem Auto rausfahren, war nicht die Option, da an solchen langen Wochenenden ganz München auf der Straße ist. Und dazu dann noch die Urlauber, die aus den Pfingstferien kommen.

Unsere Wahl fiel dann auf eine Radltour nach Freising um dort im Biergarten Mittag zu essen und dann wieder heim zu radeln.

Um an die Isar zu kommen müssen wir erst ein Stück am Mittleren Ring entlang fahren. Dieser Weg führt uns zunächst durch den Petuelpark, der 2002 eröffnet wurde, nachdem dieses Stück des Rings untertunnelt worden war. Der Park ist sehr schön und soll als urbaner Garten die Anwohner mit einbeziehen. Und natürlich darf etwas Kunst da nicht fehlen. Ich finde besonders diese Figur sehr witzig. Im Hintergrund ist das Café zu sehen, das in dem Park ist.

Isartour nach Freising 04.06.15 001
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Freizeit in München

Endlich werden die Tage wieder länger und wärmer. Und da steigt dann auch wieder die Lust etwas im Freien zu unternehmen.

München mit dem Rad erkunden

München ist ja eine sehr grüne Stadt und birgt viele Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im Freien. Ich persönlich bin sobald es das Wetter zulässt mit meinem Fahrrad unterwegs. Im Englischen Garten oder entlang der Isar kann man ganz toll radeln. Bei längeren Touren gibt es dann auch so ein paar Tipps von mir, wo man eine kleine Pause einlegen kann. Wenn ich nicht ganz so lange unterwegs sein will, radel ich zum Beispiel gerne zur Sankt Emmeramsmühle. Hier sitzt man unter großen Bäumen mit Blick auf eine Wiese, auf der manchmal Schafe oder Ziegen grasen. Das hat sowas von einer Oase am Rand der Großstadt. Als Münchenbesucher, kann man sich ja überall Räder mieten und selbst da hin radeln.

Wenn ich mal wieder ne größere Tour entlang der Isar nach Süden mache, lande ich oft beim Brückenwirt in Pullach. Hier auf der gegenüberliegenden Seite des bekannten Promi-Vororts Grünwald sitzt man auch im Schatten. Das Essen hier ist sehr lecker, typisch bayrisch und die Preise sind echt fair. Man sitzt unter Bäumen mit Blick auf die Isar und kann sehr gut entspannen. Das mit den Preisen ist ja eh subjektiv. Für einen Münchner ist manches schon günstig, während manche Besucher denken, dass sie exorbitant sind. Hier ein paar Bilder vom Brückenwirt und seiner Umgebung.

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Noch ein Tipp für München

Ein besonderes Kino

Und wenn ich schon mal dabei bin über Aktivitäten in München zu sprechen, hier gleich noch eine. Ich gehe ja wahnsinnig gern ins Kino, aber diese mega Blockbuster voller Action aus Hollywood interessieren mich oft nicht.

In einer von Münchens schickster Einkaufsstraßen, der Theatinerstraße, versteckt sich in einer Passage ein kleines Kino, das noch original aus den 1950er Jahren zu stammen scheint. Im Theatiner Film werden hauptsächlich europäische Filme und kleinere Produktionen gezeigt. Und das Gute ist, dass die dann auch noch in Originalversion mit Untertitel gezeigt werden. Da ich ja auch fließend französisch spreche, schauen wir uns meistens die aktuellen französischen Filme an. Wir haben uns aber auch schon in spanische und italienische Filme getraut, obwohl wir dies Sprachen nicht sprechen.

Zuletzt haben wir uns Les Souvenirs (deutscher Titel: Zu Ende ist Alles erst am Schluß). In diesem Film geht es um eine alte Frau, die von ihrer Familie in einem Heim untergebracht wird. Dort fühlt sie sich nicht wohl, weil noch nicht alt genug, und haut irgendwann ab. Ihr Enkel findet sie dann. Ein sehr lustiger, aber auch melancholischer Film.

Und wir haben uns auch La Chambre Bleu (deutscher Titel: Das blaue Zimmer) angeschaut. Das ist eine Neuverfilmung eines Romanes von George Simenon. Ja der hat auch Bücher geschrieben, die ohne Kommissar Maigret auskommen. Hier geht es um einen Mann in der Midlife Crisis und seine Geliebte, die sich als nicht ganz so lieb herausstellt.