Crossing the Fockenstein

This tour is somewhat longer but from the Fockenstein you will have a great panoramic view. A part from the last tiny stretch before you reach the top and where you will have to scramble a bit there is are no difficulties and so almost everybody can go on this hike. Expect a great panoramic view over the Tegernsee and into the central Alps. You’ll even see the dominating summit of the Zugspitze in the far. You’ll have to walk a few miles if you follow my tour, but you can shorten it by descending the same way you came up the mountain from Bad Wiessee. If you want to do the tour following my footsteps, I do recommend that you take the train for your ride.

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Über den Fockenstein

,Diese Tour ist zwar etwas länger, aber vom Fockenstein aus habt ihr ein grandioses Panorama. Bis auf das letzte Stück zum Gipfel, wo ihr ein bisschen kraxeln müsst, gibt es keine wirklich schwierigen Passagen und so kann fast jeder diese Tour gehen. Euch erwartet ein traumhaftes Panorama mit Blick über den Tegernsee und in die Zentralalpen. Auch die alles dominierende Zugspitze bekommt ihr zu sehen. Allerdings müsst ihr doch einige Kilometer zurück legen. Das lässt sich vermeiden, wenn ihr vom Gipfel über den Aufstiegsweg wieder ins Tal geht. Wenn ihr die Tour nach meiner Beschreibung macht, ist es sinnvoll mit der Bahn zu reisen.

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Breathtaking scenery in the Karwendel mountains

 Scenically this is one the most beautiful tours, I hiked so far. I had to stop pretty often to admire the monumental mountain scenery. And here comes the good thing about this hike: You don’t need to be shaped up for Iron Man to walk this tour. The ascent through the Laliederer valley is mostly smooth. There is just one relatively short steep ascent to the Falkenhütte and the descent to the Engalm is a bit steep too at times, but easily to walk.

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Überwältigende Landschaft im Karwendel

Landschaftlich ist das eine der schönsten Touren, die ich bisher gemacht habe. Ständig musste ich stehen bleiben um die monumentale Bergwelt um mich herum zu genießen.  Und das Gute daran: Ihr braucht keine übermäßige Kondition für diese Tour. Der Aufstieg durch das Laliderertal ist auf weiten Strecken gemächlich, mit einem relativ kurzen aber steilen Aufstieg zur Falkenhütte, und der Abstieg zu den Engalmen ist an manchen Stellen auch etwas steil, aber gut zu zu gehen.

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Crossing the mountains from Lenggries to Benediktbeuren

This tour isn’t too exhausting, but you will need to be able to walk in uneven terrain and be free from giddiness. You will be rewarded with beautiful views and with a bit of luck you will encounter an ibex. And don’t forget to save some energy for the descent. It is not very steep and follows good walkable paths, but it is a rather long one.

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Von Lenggries nach Benediktbeuren

Eine nicht allzu anstrengende Bergtour, die allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Belohnt werdet Ihr mit traumhaften Aussichten und mit etwas Glück trefft Ihr sogar auf Steinböcke. Und denkt dran Euch Kraft für den Abstieg zu sparen. Der ist zwar eigentlich eher sanft abfallend, zieht sich aber auch ganz schön in die Länge.
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Lenggries – Brauneck

It was again one of those beautiful days this August as we had so many this summer. And it happened to be a Sunday. The tropical heat was gone for now and so I heard the mountain calling. The challenge was how to get there. I didn’t want to get up at 6 a.m. to be on the road before the masses block the highways. But during the summer school holidays they are blocked as of 8 a.m. So my search went for a destination where I could drive to without using the highways and at the end I chose Lenggries. This small town is mainly known for being one of the closest skiing resorts to the city of Munich and you can get there by following the river Isar on a state Road. During the summer the mountains here offer a good choice of hiking paths.

Lenggries, Ski Resort in winter, outdoor paradise in summer

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Skiers and lazy people can get to the top of the Brauneck with a cabin, so there is obviously a large parking at the bottom. The shortest way brings you via the Garland Alm to the summit, but since I wanted to go on a longer hike, I opted for the longer track leading over the neighboring village of Wegscheid. A very wise decision as I will find out later today. I am starting the tour through the even terrain of the valley.


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Lenggries – Brauneck

Es war mal wieder ein schöner Sonntag im August. Die große Hitze des Sommers hatte sich fürs erste verabschiedet und ich hatte mal wieder das der-Berg-ruft-Gefühl. Stellte sich nur mal wieder das Problem wie hin kommen. Ich bin nicht der Typ, der am Sonntag morgens um 6 aufsteht, nur um vor der Masse in die Berge zu fahren. Im August sind aber die Autobahnen Richtung Süden spätestens ab 8 Uhr verstopft. Also suche ich nach einem Ziel, das man ohne Autobahn erreichen kann, und so entscheide ich mich für Lenggries. Das ist über die Bundesstraße bequem in ca. 1,5 Stunden zu erreichen. Der Ort ist eigentlich bekannt für sein Skigebiet, hat aber auch im Sommer einiges zu bieten.

Lenggries, Ski Resort im Winter, Wanderparadies im Sommer

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Am Fuß der Brauneckbahn gibt es einen großen Parkplatz. Von hier aus will ich los wandern. Der kürzeste Weg auf den Gipfel führt über die Garland Alm. Da ich aber eine längere Tour plane entscheide ich mich für einen anderen Weg, nämlich den über Wegscheid. Dazu muss ich zunächst eine größere Strecke eben durch das Tal gehen.

Gemütliches Warmlaufen zum Anfang

Am Himmel sieht man die ersten Gleitschirmflieger, die am Brauneck einen idealen Absprungspunkt haben. Entlang des Weges sehe ich so richtig typische Bauernhöfe mit tollen Geranien und Lüftmalereien. Bilderbuchbayern sozusagen. Der Weg führt aber auch vorbei an den Talstationen verschiedener Skilifte. Am Draxlhang beginnt dann der Aufstieg zum Brauneck. Bis hierhin war ich schon fast eine Stunde unterwegs. Der Weg führt zunächst über eine Schotterpiste, die im Winter von den Pistenraupen genutzt wird. Es geht relativ steil, weil ziemlich gerade nach oben.

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Schweißtreibender Aufstieg

Schon bald gibt es dann aber einen Pfad, der neben der Schotterpiste durch den schattigen Wald führt. Am MilchhäuslLengries-brauneck 009 habe ich dann einen ersten Blick auf Lenggries, das Isartal und die Berge Richtung Osten. Zeit für eine erste kleine Verschnaufpause.

 

Weiter geht es auf einer Forststraße, die sehr sonnig ist und mir wird es ziemlich schnell sehr warm. Aber das gehört ja auch dazu und ich tröste mich damit, dass ich so ja viele Kalorien verbrenne. Lengries-brauneck 010Ich überhole eine Familie mit 3 Kindern zwischen 5 und 10 Jahren. Die beiden älteren sind nicht so begeistert bei der Sache, aber die Eltern locken mit den Leckereien, die ja an der nächsten Hütte als Belohnung warten.

Nach einer weiteren Stunde erreiche ich dann ein Hochtal, die sogenannte Kotalm. Der Name hat jetzt nicht unbedingt mit den Dingen zu tun, an die man hier spontan denkt. Er kommt aus dem altbayrischen und bezieht sich auf das Wort „Koad“, was fruchtbarer Boden bedeutet.

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Unter https://www.facebook.com/pages/Kotalm-Reichart-Stefan/1622789868006033?sk=photos könnt Ihr mehr über das Gasthaus erfahren. Es ist im Juli 2015 neu eröffnet worden. Ich setze mich auf die Terrasse und gönne mir ein alkoholfreies Weißbier. Das Essen, das serviert wird, sieht sehr lecker aus und die Bedienung ist super freundlich. Wenn Ihr am Brauneck unterwegs seid, solltet Ihr hier vorbei schauen.

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Silberdistel

Nach einer ca. 1/2 stündigen Pause mache ich mich wieder auf den Weg. Ich habe ja noch ein Stück zu laufen bis zum Gipfel. Vor mir liegt noch ein kurzer, aber steiler Aufstieg. Viel blüht ja nicht mehr so spät im Jahr, aber bei genauerem Hinschauen entdecke ich viele Silberdisteln. Da die keinen langen Stiel haben, fallen Sie nicht sofort auf.

Die erste Etappe ist geschafft

So erreiche ich einen ersten Grat, der einerseits tolle Ausblicke über die Landschaft der bayrischen Voralpen und das Isartal bietet, andererseits aber auch Richtung Süden in die Berge.

Da ich, wie gesagt in einem Skigebiet unterwegs bin, gibt es hier eine Hütte an der anderen und man muss hier oben nicht verhungern oder verdursten. Mein Wanderführer empfiehlt die Florianshütte und die leckeren Schnitzel, die es dort gibt. Also steige ich wieder ein paar Höhenmeter nach unten. So ein Schnitzel wär jetzt genau nach meinem Geschmack. Aber zu meiner Enttäuschung, gibt es heute keine. Da ich aber großen Hunger habe entscheide ich mich für den Pressack.

Er schmeckt super lecker. Hier ist Selbstbedienung und man kann dem Koch beim Anrichten der Speisen in der offenen Küche zuschauen. Alles ist blitzsauber und auch hier sind die Leute sehr nett, aber irgendwie bereue ich, dass ich nicht an der Kotalm schon gegessen habe. Hier in der Florianshütte ist es sehr schön und der Ausblick ist beeindruckender, aber warum auch immer, mir hat die Kotalm einfach besser gefallen.

Nach dem Essen mache ich mich dann wieder auf den Weg zum Gipfel. Hier oben sind die Pfade wieder schmaler und man trifft auch wieder auf mehr Menschen. Viele fahren mit der Bahn zum Brauneck und wandern auf einem der Höhenwege.

Am Gipfel tobt dann wirklich das Leben. Viele Menschen mit großen Rucksäcken. Bei näherem Hinsehen stelle ich fest, sind das Gleitschirme. Der Platz hier oben ist wirklich ideal als Absprungsort. Ich schau eine Weile zu und verspüre die Lust da mal mit zu fliegen. Es ist gerade mal 15 Uhr und ich überlege mir, ob ich hier oben noch ein wenig laufe, oder aber statt wie geplant mit der Bahn ins Tal zu fahren doch laufe. Bei einer Holunderschorle und einem Stück Apfelstrudel im Brauneckgipfelhaus entscheide ich mich für letzteres.

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Warum ich froh bin, nicht den kürzesten Weg nach oben genommen zu haben

Also mache ich mich wieder auf den Weg. Der Abstieg über die Garland Alm ist sehr steil und führt schon bald über eine sehr gut präparierte Schotterstraße. Zuvor mache ich aber noch ein paar interessante Entdeckungen. An der Bahnstation stehen dies beiden Lamas.

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Die Vermutung liegt nahe, dass sie Wanderern als Lasttiere dienen. Damit fällt man bestimmt auf. Kurze Zeit später entdecke ich dann noch ein paar Blumen am Wegesrand.

Ich muss schon zugeben, dass mich die Natur immer wieder fasziniert. Diese schönen Blumen, die der Natur hier oben trotzen. Faszinierend.

Die Schotterpiste führt mich zunächst zur Garland Alm, wo man einen Stausee gebaut hat. Das Wasser dieses Sees wird im Winter für die Beschneiung der Pisten genutzt.

Schaut eigentlich sehr idyllisch aus, aber ich frage mich,ob man wirklich so stark in die Natur eingreifen muss. Ich fahre ja ganz gern Ski, aber müssen wir Menschen immer unseren Spaß über die Naturgesetze stellen?

Der Weg führt ziemlich gerade und steil ins Tal. Schon bald bereue ich meinen Entschluss diese Strecke zu nehmen. Trotz gutem Profil an meinen Schuhen komme ich immer wieder ins Rutschen und das Laufen wird sehr anstrengend. Über mir habe ich blauen Himmel ohne Wolken, aber trotzdem fängt es plötzlich leicht zu regnen an. Komisch. Aber am Gipfel habe ich einen der Gleitschirmflieger sagen hören, dass er davon ausgeht, dass es bald regnen wird. Im Moment ist der leichte Regen aber eher erfrischend als störend.

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Endlich komme ich an eine Abzweigung und der Pfad geht zwar immer noch steil und ziemlich gerade weiter, aber nicht mehr auf dem rutschigen Schotter. Noch einmal komme ich an einer Hütte vorbei, aber diese hier ist verlassen und dem Zerfall überlassen. Offensichtlich ist sie aber ein beliebter Treffpunkt. Es liegt ganz schön viel Müll hier.

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Ein letzter Blick auf das Isartal und dann noch diese roten Beeren, die aber sehr giftig sind. Und wieder habe ich einen tollen Tag in den Bergen verbracht. Im Tal angekommen gehe ich noch einmal was trinken und blicke auf den Berg. Dort bilden sich inzwischen dunkle und bedrohliche Gewitterwolken. Diese werden mich bis nach München verfolgen, wo es dann kurz nach meiner Rückkehr ein heftiges Unwetter gibt.