Staff und Goldeck – zwei Panoramagipfel

Bei dieser Tour erwarten Euch atemberaubende Panoramaausblicke in die Karawanken, die Julischen Alpen, aber auch in die Hohen Tauern bis hin zum Großglockner. Da Ihr auf fast 1.900 Metern startet, sind auch nicht so viele Höhenmeter zu bewältigen.

Die Goldeck Panoramastraße

Mein erster Urlaubstag beginnt mit strahlendem Sonnenschein und ich freue mich schon auf meine Wanderung. Im Internet hatte ich eine Tour gefunden, die über 4 Gipfel führen sollte. Als ich aber meinen Freunden davon erzählt habe, meinten Sie, dass ich mich erst mal mit zwei begnügen sollte. Alle 4 Gipfel zu laufen, wäre dann doch etwas zu viel. Im Nachhinein muss ich sagen, dass man die 4 Gipfel bei guter Kondition und mit viel Zeit wohl schaffen kann. Die zwei, die ich gemacht habe, waren schon ausreichend.

Zunächst muss ich noch zu meinem Startpunkt fahren. In Zlan beginnt die Goldeck Panoramastraße, die das erste Highlight des Tages wird. Um die Straße nutzen zu dürfen, müsst Ihr eine Maut zahlen. Aber die 14,00 € sind es wirklich wert. Wenn Ihr länger in Kärnten seid, solltet Ihr darüber nachdenken Euch die Kärnten Card zu kaufen. Mit der habt Ihr freien Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten und spart Euch auch die Mautgebühren. Es gibt hier in der Region einige Mautstraßen, die es sich wirklich zu erkunden lohnt. Da habt Ihr das Geld für die Karte schnell wieder reingeholt.

Ihr könnt allerdings auch von Spittal aus mit der Bahn auf’s Goldeck fahren und von der Bergstation aus los wandern.

Die Straße endet am Parkplatz Seetal auf 1.883 m knapp unter dem Gipfel des Goldecks. Warum der Seetal heißt erschließt sich mir nicht, da weit und breit kein See in Sicht ist. Dafür aber ein traumhafter Panoramablick in die Karawanken und Julischen Alpen.

Und an diesem Tag gibt es ein Feuerwerk an Orange- und Gelbtönen von den herbstlich verfärbten Lärchenwäldern dazu. Allein dieses Leuchten macht die Tour zu einem ganz besonderen Erlebnis. So intensiv habe ich das noch nie gesehen.

Der Aufstieg zum Staff

Am Parkplatz (1.883 m) gibt es ein Gasthaus, das aber derzeit geschlossen ist. Der Bau ist auch eher  ein Schandfleck hier inmitten dieser atemberaubenden Natur. Typisch 1980-er Jahre. Groß und nicht wirklich schön. Gegenüber wurde gerade eine neue Hütte gebaut, die wohl ab nächstes Jahr in Betrieb sein wird. Wie Ihr oben seht, hat man bei der Planung dieser Hütte dran gedacht, dass sie sich gut in die Natur einfügen soll.

Nach kurzer Suche finde ich dann auch den ersten Wegweiser zu meinem ersten Gipfel, dem Staff (2.217 m). Auf dem Schild steht, dass die Tour 4 Stunden dauern soll. Hab ich mir da doch etwas zu großes vorgenommen? Ich kann Euch beruhigen, denn ich habe dann nur 2,5 Stunden bis zum Gipfel gebraucht.

Also marschiere ich los. Zunächst geht es fast eben zur Kapelleralm. Am Eingang zum Weidegebiet finde ich das Schild oben. Da wird mal auf witzige Wiese erklärt, was Hunde doch für Schaden anrichten können. Der Weg führt über eine Forststraße, die auch als Zufahrt zu den Almhütten genutzt wird. Das Vieh ist aber Mitte Oktober schon wieder im Tal. Wie ich feststellte, hatte ich sowieso Glück. Das war der letzte Tag, an dem die Bergbahn gefahren ist, und auch die Hütten machen dann erst mal zu.

So früh am Morgen ist es noch ruhig an der Kapelleralm. Ich werde den ganzen Tag über nicht viele Menschen treffen. Aber ganz alleine habe ich den Berg natürlich nicht für mich an einem so wunderschönen Sonntag. Es sind hauptsächlich die Einheimischen, die das gute Wetter nutzen und auf den Berg gehen.

Der Gipfel des Staff

Und dann habe ich den ersten Blick auf den kompletten Gipfel des Staff. Ganz schön beeidruckend. Und diese Farben des Herbstwaldes. Das ist schon spektakulär. Ich kann mich gar nicht satt sehen daran.

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Der Weg führt mich weiter zur Gusenalm, die auf 1.740 m liegt. Das heißt also 140 Höhenmeter runter, bevor es dann wieder bergauf geht. Aber es sind dann ja nur 470 m bis zum Gipfel des Staff. Da hab ich schon Schlimmeres überstanden. Auch an der Gusenalm ist es am Morgen noch ruhig. Wobei ich von Weitem sehe, wie jemand Alles für den Betrieb herrichtet. Ich komme ja später wieder hier vorbei, dann mache ich auch eine Rast. Die Hütte gefällt mir nämlich. Schaut so schön urig aus.

An der Gusenalm geht es noch ein Stück weiter bergab und in einen kühlen Wald. Aber es gibt auch immer wieder Lichtungen, die tolle Ausblicke bieten. Plötzlich hört der Weg auf und ich kann keinen Wegweiser finden. Habe ich mich etwa verlaufen und die Abzweigung zum Gipfel verpasst? Meine Freunde haben mir eine Wanderkarte mitgegeben und eigentlich bin ich bis hierher richtig gelaufen. Also gehe ich wieder ein Stück zurück und suche nach der Abzweigung. Und tatsächlich bin ich, abgelenkt von der tollen Umgebung, dran vorbei gelaufen.

Ich verlasse den Forstweg und gehe nun auf einem weichen Waldpfad weiter. Dieser steigt gemächlich an der Nordflanke des Berges an. So wird der Anstieg ein Spaziergang und strengt nicht wirklich an. Da ich auch die meiste Zeit im Schatten laufe, komme ich nicht mal ins Schwitzen. Ich muss trotzdem ständig stehen bleiben und diese bunten Bäume bewundern.

Langsam gewinne ich an Höhe und die Aussicht wird wieder spektakulärer. Nun kann ich über das Goldeck hinaus bis zum Reißeck sehen. Die Eckwand wäre übrigens einer der 4 Gipfel gewesen, die in der Tour, die ich machen wollte beschrieben war. Vom Staff aus gibt es einen Höhenweg, den man zur Eckwand und zum Latschur laufen kann. Dann kommt man über die Siflitzhütte wieder zurück zur Gusenalm. Beim nächsten Mal dann.

Der Wald wird bald lichter und ich stehe am Fuß der Nordwand des Staff. Faszinierend wie die Lärchen sich an die Felswand klammern und wirklich jede Nische nutzen. Hab ich schon erwähnt, dass ich mich an diesen herbstlich gefärbten Bäumen nicht satt sehen konnte? 🙂

Besonders faszinierend fand ich dann diese Bäume, die von der hinter dem Berg aufsteigenden Sonne so angestrahlt wurden. Das hat so was filigranes. Der Weg wurde dann etwas steiler, aber immer noch nicht wirklich anstrengend. Und so erreiche ich schon bald eine Mulde zwischen dem Staff und der Eckwand.

Nun ist es nicht mehr sehr weit bis zum Gipfel. Der Blick nach Norden in die Tauern und Nockberge wird auch immer grandioser. Gemütlich gehe ich weiter. Es ist wirklich sehr schön hier oben. Nur selten höre oder sehe ich Menschen. Etwas weiter unten im Wald hörte ich in der Ferne einen Hund bellen. Den werde ich später mitsamt seinem Herrchen noch treffen. Am Ende der Mulde zeigt ein Wegweiser auf ein kurzes Stück Felswand, das ein bisschen schwieriger zu gehen, oder besser gesagt zu kraxeln ist.

Die Markierungen führen durch diese Felswand, die nicht gesichert ist. Aber keine Angst, es gibt immer Stellen, an denen man Halt findet und so hoch ist es nicht. Ich brauche nur ein paar Minuten bis ich durch bin. Wem das nicht behagt, der kann einen kleinen Umweg gehen und über eine Wiese zum Eckwandsattel laufen, von wo es dann auf dem Grat weitergeht.

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Und dann stehe ich auf dem Sattel. Links geht es weiter zum Gipfel des Staff und rechts würde der Weg zur 4-Gipfel Tour abgehen. Auf dem Blick in die Hohen Tauern seht Ihr einen kleinen weißen Punkt. Das ist der Großglockner. Diese Sicht ist echt atemberaubend. Wie weit man hier sieht! Aber ich bin ja noch nicht ganz auf dem Gipfel. Ab hier solltet Ihr schwindelfrei sein und trittsicher. Denn das letzte Stück zum Gipfel führt über einen schmalen Grat.

Kurz vor dem Gipfel sehe ich durch diese Felsspalte auf die Gusenalm. Und dann ist es geschafft. Ich habe den Staff bezwungen und stehe nun auf 2.217 m mit einer atemberaubenden Aussicht und einem tiefblauen Himmel. Das ist immer wieder ein erhebendes Gefühl. Und bei diesem Panorama rund herum, noch viel mehr. Und von wegen man braucht 4 Stunden bis hierauf! Ich war nach 2,5 Stunden schon auf dem Gipfel.

Über den Eckwandsattel zur Gusenalm

So lange ich noch am Gipfel bin, nehme ich mir die Zeit für ein kleine Jause.  Dabei kann ich das Panorama noch ein bisschen genießen. Irgendwann muss ich dann doch wieder aufbrechen. Ich habe ja noch ein Stück zu gehen und will ja noch einen zweiten Gipfel erklimmen. Vom Gipfel abwärts folge ich zunächst dem Weg, auf dem ich gekommen bin. Bis ich zu dem Wegweiser Richtung Eckwandsattel komme.

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Ich folge also dem Weg über den Grat, der zur Eckwand führt. Das muss nun der 4-Gipfelweg sein. Und voller Erstaunen entdecke ich dann noch diesen Enzian. Das hätte ich zu dieser Jahreszeit nicht mehr erwartet. Laut meinen Freunden war das aber keine verspätete Blüte, sondern eine verfrühte.

Beim nächsten Wegweiser überlege ich kurz, ob ich vielleicht doch den etwas längeren Weg gehen soll. Aber erstens fühle ich mich doch schon etwas erschöpft, zweitens habe ich ja mit dem Goldeck noch einen Gipfel vor mir (den könnte man natürlich auch weglassen) und drittens will ich ja an den nächsten beiden Tagen noch andere Touren gehen. Ich denke mal, dass das nicht mein letzter Besuch in Kärnten sein wird.

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Also gehe ich zurück zu der Mulde, aus der ich vorhin zum Staff hochgeklettert bin. Das wäre dann der Weg, den Ihr gehen müsst, wenn Ihr nicht durch den Felsen kraxeln wollt. Der Pfad führt zwar mehr oder weniger gerade über die Wiese hinab, ist aber wirklich gut zu gehen und der Untergrund ist schön weich. So wirklich steil ist der Abstieg über diesen Weg auch nicht.

Und wieder erreiche ich diesen bunten, herbstlichen Lärchenwald und habe das Gefühl, dass die Farben in der Nachmittagssonne noch intensiver leuchten. Und ich mochte bis dato den Herbst nicht so sehr, weil danach der Winter kommt, und weil er oft so regnerisch und kühl ist. Aber bei dem Wetter? Einfach nur genial!

Bald darauf stehe ich also wieder an der Gusenalm. Hier ist jetzt auch richtig was los. Der Wirt ist super nett, und schnell fühlt man sich hier wie unter Freunden. Wer ankommt grüßt die ganze Mannschaft und wer geht verabschiedet sich von allen. Das ist eines der Dinge, die mir beim Bergwandern so gefallen. Am Berg duzt man sich, hier sind Beruf und Stand völlig egal. Plötzlich unterhält man sich angeregt mit Leuten, die man im Tal niemals treffen würde. Wär ja irgendwie eine gute Idee, wenn man dieses Feeling mit ins Tal nehmen könnte. Aber da muss ich mich an die eigene Nase fassen und gestehen, dass ich das auch nicht mache.

Etwas wehmütig blicke ich also zurück auf den Gipfel des Staff und genieße mein alkoholfreies Weißbier. Als ich nach einem zweiten frage, werde ich enttäuscht. Auch diese Hütte hat heute den letzten Tag geöffnet. Aber es gibt noch ein alkoholfreies Helles. Geht auch. Auch hier auf der Hütte könnte ich gerne noch lange sitzen bleiben, aber ich habe ja noch einen letzten Anstieg zu bewältigen.

Theoretisch könnte ich ja auf dem Weg, den ich heute morgen gekommen bin, zurück zum Auto wandern. Ich entscheide mich aber für den Waldpfad, der oberhalb der Forststraße verläuft. Und entdecke hier noch ein paar Kuriositäten, wie die bizarr geformte Baumwurzel oben. Schaut irgendwie aus, wie ein Vogel aus der Dino-Zeit.  Der Pfad führt dann aber nicht direkt auf das Goldeck, sondern zunächst wieder zur Kapelleralm. Auch hier ist jetzt am Nachmittag sehr viel los.

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Von der Kapelleralm geht es dann aber recht steil und gerade noch einmal 300 m nach oben zum Seetalnock. Das fühlt sich dann irgendwie als anstrengendster Teil der ganzen Tour an. Aber das Panorama entschädigt definitiv dafür. Auch wenn ich den ganzen Tag schon solch spektakuläre Ausblicke genießen konnte.

Zum Goldeck gibt es eine schöne Sage. Alle zehn Jahre errichten weiße Frauen, die Saligen, ein Schloss irgendwo am Goldeck. Der Berg hat seinen Namen, weil in seinem inneren armdicke Goldadern verlaufen. Aber nur die Saligen wissen, wo diese verlaufen. Und wer ihr Schloss findet, darf sich soviel Gold mitnehmen wie er tragen kann. Eines Tages findet ein Hirte zum Schloss und eine alte Frau verspricht ihm eben so viel Gold, wie er tragen kann. Der Hirte ist aber etwas zu pflichtbewusst und will erst seine Herde einpferchen. Als er wieder zu der Stelle kommt, an der er das Schloss gesehen hatte, war es verschwunden. Pflichtbewusstsein zahlt sich leider nicht immer aus.

So erreiche ich also die Nordseite des Goldecks. Von hier habe ich einen Blick über das Drautal und die gegenüberliegenden Nockberge bis zum über 2.600 m hohen, schneebedeckten Reißeck. Inzwischen ist es später Nachmittag geworden und als ich zur Bergstation der Goldeckbahn komme, ist die letzte Gondel schon im Tal. Im Winter könnt Ihr hier am Goldeck auch Ski fahren.  Er wird auch der Sportberg genannt und Ihr habt hier noch viele weitere Möglichkeiten Euch aktiv zu betätigen. Besonders reizen würde mich ja die Sonnenaufgangsfahrt, die die Bergbahn anbietet. Ein Sonnenaufgang auf dem Gipfel. Das muss ja nun wirklich die Krönung sein.

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Ich muss zugeben, dass ich dann die letzten Meter zum Gipfel doch nicht mehr hochgegangen bin. Die Tour in der dünnen Bergluft hat mich dann doch ein kleines bisschen mehr angestrengt, als ich mir selbst eingestehen wollte. Über eine gut befestigte Schotterstraße gehe ich also zurück zum Parkplatz, der inzwischen wieder fast leer ist. Was war das für ein tolle Tour, aber jetzt freue ich mich auf ein Stück vom weltbesten Apfelstrudel bei meinen Freunden.

Ich hoffe Euch hat mein Post auch dieses Mal wieder gefallen und Lust auf die Berge gemacht. Wie immer würde ich mich über Kommentare von Euch freuen.

 

 

Großglockner Hochalpenstrasse

Ein Naturerlebnis der besonderen Art erwartet Euch auf dieser Panoramastraße. Hier ist der Weg das Ziel, und Ihr solltet Euch wirklich Zeit lassen, wenn Ihr hier lang fahrt. Hier also mal nicht die Beschreibung einer Wanderung, sondern einer großartigen Fahrt mit dem Auto in die Hochalpen vorbei an Österreichs höchstem Berg.

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Maui Inselrundfahrt Teil 3

Heute will ich Euch von einer meiner Lieblingstouren auf Maui erzählen. Diese Tour lässt sich aber auch auf zwei Tage ausdehnen für noch mehr Genuss. Schließlich erwartet Euch eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt. Aber nicht nur das. Ich fand die Road to Hana so genial, dass ich sie gleich dreimal gefahren bin. Bevor Ihr losfahrt solltet Ihr Euch aber darüber im Klaren sein, dass hier der Weg das Ziel ist. Natürlich kann es nicht schaden, wenn Ihr Euch informiert, was es zu sehen gibt und vielleicht auch eine Vorauswahl der Stellen trefft, an denen Ihr einen Stopp einlegen wollt. Es erwarten Euch 600 Haarnadelkurven, einspurige Brücken, Bambuswälder, tropischer Regenwald, Wasserfälle und schwarze Lavastrände. Lasst Euch einfach treiben.
Regenwald auf Maui

An der Raod to Hana

Road to Hana, ein Naturerlebnis

Einen ersten Stopp könnt Ihr bei Mile Marker #2 machen. Dort gibt es die berühmten Twin Falls zu sehen. Am Eingang zum Park gibt es einen Stand an dem Ihr frische Smotthies und andere Leckereien kaufen könnt. Beim Garden of Eden Arboretum gibt es neben einem 100 Jahre alten Mangobaum einen kleinen Park zu erkunden. Wenn Ihr ein Picknick einlegen wollt, solltet Ihr einen Stopp am Nahiku Market Place planen. Im Kahanu Garden erwartet Euch einerseits ein tropischer botanischer Garten, aber auch der Pi’ilanihale Heiau, Hawaii’s größte Tempelanlage. Wer sich für die polynesische Kultur interessiert, sollte sich das anschauen. Im Wai’anapanapa State Park gibt es einen schwarzen Strand, tolle Fotomotive und Lavahöhlen. Und dann erreicht Ihr Hana, ein kleines verschlafenes Städtchen.

Hana, ehemalige Hippiekommune im Regenwald

Hier gibt es zwei Resorts, die ich Euch empfehlen kann, wenn Ihr an einem romantischen Ort übernachten wollt. Das Hana Kai Maui bietet einfache Appartements in einer traumhaften Lage direkt am Strand. Eigentlich muss man hier mindestens 2 Nächte buchen, aber gegen Zahlung einer Reinigungsgebühr, kann man in bestimmten Kategorien auch nur eine Nacht buchen.

Und dann gibt es das Travaasa Hana. Dieses Hotel bietet unter anderem riesige Bungalows mit Meerblick., die wirklich spektakulär sind. Es ist der Inbegriff eines romantischen Luxus Resorts und wenn Ihr das Total Travaasa Package bucht, habt Ihr ein All Inklusive Paket, das den Namen auch verdient. Es gibt 5 Themenbereiche unter die Ihr Euren Aufenthalt stellen könnt: Abenteuer, Kulinarik, Kultur, Fitness und Spa & Wellness. Zugegeben; das ist nicht günstig zu haben, aber es ist sein Geld auf alle Fälle wert. Und damit Ihr Euch wirklich erholt gibt es in diesem Hotel keine Radios, Uhren oder Fernseher. Ihr seid ja hier zum Relaxen. Und dazu braucht es auch keine Klimaanlage.

In Hana selbst gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Bei Touristen beliebt ist der etwas andere Supermarkt „Hassegawa General Store“. Hier gibt es glaub ich nichts, was es nicht gibt. Und das Ganze auf recht engem Raum angeordnet. Ansonsten ist Hana ein verschlafenes Städtchen im Regenwald. Aber genau das gibt diesem Ort sein so besonderes Flair und ich hoffe, dass es noch sehr lange so bleibt.

Die 7 Wasserfälle des Oheo Gulch

Hinter Hana windet sich die Straße noch ein Stück am Fuß des Haleakala Richtung Süden. Schon bald erreicht Ihr die Wasserfälle des Oheo Gulch. Einer Treppe gleich fließt hier das Wasser über sieben Wasserfälle ins Meer. Bis Juni 2016 waren die einzelnen Becken der Wasserfälle eine beliebte Badedestination. Das frische Wasser von der Flanke des Vulkans war zwar recht kalt, aber es hatte schon was, wenn man durch die Fälle nach oben kletterte. Und die etwas Mutigeren konnten sich hier im Cliff Diving üben. Leider kam es aber wohl in letzter Zeit öfters zu Unfällen wegen Steinschlag und so wurde das Baden in den Pools verboten. Dennoch sollte man sich dieses Naturschauspiel anschauen und zumindest einen Spaziergang planen. Ihr werdet zumindest traumhafte Fotomotive finden.

Eine letzte Attraktion erwartet Euch noch an der Road to Hana. Kurz hinter den Fällen des Oheo Gulch kommt Ihr zu einer kleinen Kapelle. Neben dieser Kapelle ist eine einfache Steinplatte in der Erde. Das ist das Grab von Charles Lindbergh. Für diejenigen unter Euch, die jetzt nicht mehr so genau wissen, warum man diesen Mann kennen sollte; das war der, der als erster über den Atlantik geflogen ist.

Steppe vor Bergen an Maui's Südküste

Kipahulu, Maui

Achtung unwegsames Gelände

Wenn Ihr einen Mietwagen habt, solltet Ihr spätestens hier umkehren und auf demselben Weg zurück fahren, den Ihr gekommen seid. Denn kurz hinter dem Grab von Charles Lindbergh wird die Straße zur Schlagloch-Schotterpiste. Wobei  eine Schotterpiste eher einer Autobahn gleicht, als dem Weg, der Euch hier erwartet. Wir sind die Straße damals gefahren, denn schließlich war sie auf der Karte als Highway eingezeichnet und somit gemäß der Nutzungsbedingungen unseres Vermieters nicht gesperrt. Ich konnte bis heute nicht klären, ob man mit dem Mietwagen hier lang fahren darf oder nicht. Falls Ihr das plant, stellt zumindest sicher, dass Ihr ein geländegängiges Fahrzeug fahrt. Zu sehen gibt es auf dieser Strecke beeindruckende Landschaften. An den Hängen des Haleakala wachsen noch Wälder, die aber schon bald in steppenähnliche Wiesen mit trockenem Gras, einzelnen Bäumen und viel Lavageröll übergehen. Das ist schon sehr beeindruckend.

Irgendwann kommt Ihr dann aber wieder auf eine asphaltierte Straße, den Piilani Highway. Der führt Euch dann durch das Maui Upcountry zum Kula Highway, der Euch dann zurück nach Kahului bringt.

Kulinarische Überraschungen

Hier im Upcountry gibt es noch ein paar kuriose Sehenswürdigkeiten. Wie wäre es mit Wein aus Maui? Maui Wine auf der Ulupalakua Ranch produziert seit 1974 Weine. Wer also auf der Suche nach einem ganz besonderen Souvenir ist, wird hier fündig werden. Bei Eurer Weiterfahrt werdet Ihr dann noch an Lavendelfeldern und einer Ziegenfarm vorbeikommen.

Ihr seht also, dass diese Insel so viel mehr zu bieten hat als schöne Strände und es wirklich sehr schade wäre, wenn Ihr Euch nicht die Zeit nehmt die Schönheit Maui’s zu erkunden.

Wart Ihr schon auf Maui und habt weitere Tipps? Ich freue mich über Eure Kommentare.

Mahalo nui loa.

Kauai Inselrundfahrt 2. Teil

Heute werden wir den Süden und Westen von Kauai erkunden. Ihr könnt Euch auf eine Menge verschiedener Highlights freuen.

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Wailua River

Wailua River und Umgebung

Der Wailua River ist der einzige Fluss Hawaii’s, auf dem Boote fahren können. Für die Aktiveren unter Euch gibt es die Möglichkeit geführte Kanutouren zu machen. Wer es gemütlicher mag, kann mit einem Ausflugsboot bis zur Fern Grotto fahren. Während der Fahrt gibt es dann Informationen zum Fluss und seiner Umgebung.

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Fern Grotto

Die Fern Grotto ist deshalb bemerkenswert, weil hier an der Decke Farne wachsen, die aufgrund der Schwerkraft nach unten hängen. Was Ihr aber bei der Bootsfahrt nicht sehen werdet und auch mit dam Kanu nicht erreichen könnt, sind die Wailua Falls. Daher empfiehlt es sich einen Tag mit Wanderungen im Wailua State Park zu verbringen. Hier gibt es neben Regenwald auch viele historische, den Hawaiianern heilige Orte zu erkunden. Das Kamokila Hawaiian Village  ist ein guter Ausgangspunkt um dieses Schutzgebiet zu erkunden. Zunächst könnt Ihr hier ein hawaiianisches Dorf erkunden, das nach historischen Vorgaben wieder aufgebaut wurde. Vom Tempel bis hin zu den Hütten der Ureinwohner, hier könnt Ihr Euch ein Bild davon machen, wie die Menschen hier lebten, bevor die Europäer kamen. Das ganze wird in einem Lehrpfad sehr gut erläutert. Wenn Ihr dann das Dorf gesehen habt, könnt Ihr hier auch Touren mit Outrigger Kanus machen, wandern oder aber auch Schwimmen. Wie bereits erwähnt ist Kauai, die Garteninsel und daher sind die meisten Attraktionen auch im Bereich Natur zu finden.

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Wailua State Park

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Wailua State Park

Lihue, die Verwaltungshaupstadt von Kauai

Von Wailua kommt Ihr dann zunächst nach Lihue. Kauai’s Verwaltungshauptstadt hat nicht wirklich viel zu bieten. In der Hanamaulu Bay gibt es einen Strand, an dem Ihr schwimmen gehen könnt, allerdings ist hier der Flughafen nicht weit. Am Kalapaki Beach geht das auch. Hier habt Ihr dann auch ein paar Shops und Kneipen und das Kauai Beach Marriott, das von außen nicht besonders einladend ausschaut, aber in der Anlage wirklich wunderschön ist. An diesem Hotel besonders bemerkenswert ist der Pool in Form einer Hibiskusblüte.

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Plumeria

Ein Ausflug in die Sagenwelt

Vom Nawiliwili Hafen, in dem auch Kreuzfahrtschiffe fest machen, kommt Ihr zum Huleia National Wildlife Refuge. Ein Teil dieses Schutzgebietes bildet der Alekoko Fish Pond. Zu diesem gibt es eine nette Sage. Auf den hawaiianischen Inseln gab es angeblich vor den Polynesiern schon Menschen. Die wurden Menehune genannt. Diese kleinwüchsigen Menschen werden nur bis zu 80cm groß, verfügen aber über übernatürliche Kräfte. Da sie sehr scheu sind, hat man sie schon lange nicht mehr gesehen. Als der Fish Pond, in dem die Polynesier Fische hielten, um sie bei Bedarf zu fangen, gebaut werden sollte, hat sich der Häuptling des Stammes an die Menehune gewandt und um Hilfe gebeten. Sie versprachen den Teich in nur einer Nacht zu bauen, bestanden aber darauf, dass niemand ihnen dabei zuschaut. Der Häuptling sagte begeistert zu und so machten sich die Menehune beim nächsten Vollmond an die Arbeit. Ein Prinz und eine Prinzessin der Hawaiianer hatten sich aber zu einem Stelldichein verabredet und als sie die Menehune hörten, schlichen Sie sich an die Baustelle heran um den Fortschritt zu beobachten. Natürlich wurden Sie dabei entdeckt und die Menehune brachen die Arbeit am Teich sofort ab und er wurde erst sehr viele Jahre später von asiatischen Plantagenarbeitern vollendet. Das Liebespaar wurde von den Menehune bestraft, indem sie in Felsen verwandelt wurden. Man kann sie heute noch in den Hügeln neben dem Pond erkennen.

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Kilohana Plantation railway

Kilohana Plantation

Wenn wir nur weiter fahren kommen wir zur Kilohana Plantation. Der Name dieser Plantage bedeutet übersetzt soviel wie „Ort, den man nicht verpassen sollte.“ Das Gutshaus kann besichtigt werden und vermittelt einen Eindruck des Lebens, das die Reichen hier früher geführt haben. In diesem Haus ist auch eines der besten Restaurants Kauai’s beheimatet. Das Gaylord’s at Kilohana bietet Euch Gourmetküche mit Zutaten aus Hawaii. Und wenn Ihr dann noch im wunderschönen Garten sitzt, steht einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis nichts mehr im Wege. Auf der Plantage gibt es dann noch ein paar Shops, wobei Ihr den Koloa Rum Company Store nicht verpassen solltet. Das ist nämlich der Shop der einzigen Brennerei in Hawaii, die hawaiianischen Rum herstellt. Und der schmeckt auch noch sehr gut. Ein weiteres Highlight der Plantage ist die historische Eisenbahn, die Euch über das Gelände fährt. Während der Fahrt bekommt Ihr dann wieder sehr interessante Informationen zum Leben und Arbeiten auf einer Plantage. Wenn Ihr ein Luau besuchen wollt, kann ich euch das Kalamaku empfehlen. Dienstags und Freitags, erlebt Ihr hier eine Show der Extraklasse. Nicht so autenhtisch wie andere, dafür aber sehr professionell gestaltet.

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Plumeria

Koloa, Kauai

Bis zu unserem nächsten Stopp in Koloa ist es nicht mehr weit. Dieses kleine historische Dorf war früher ein Ort, in dem Plantagenarbeiter wohnten. Heute gibt es hier eine der ältesten Zuckermühlen Hawaiis zu sehen. In den historischen Gebäuden sind heute Souvenirshops und Galerien untergebracht. Für einen kurzen Bummel lohnt sich das allemal.

Kauai’s Südküste, Poipu

Poipu an der Südküste ist eine Ansammlung vieler teils sehr luxuriöser Hotels und schöner Strände. Im Landesinneren gibt es zwei kleine Shopping Center. Im Poipu Shopping Village wird der Einkaufsbummel Montags und Donnerstags am Nachmittag von einer Live Hulashow begleitet. In den Shops at Kukui’ula gibt es mittwochs einen Culinary Market mit Live Koch-Show und Verköstigung. Der Freitag Abend gehört dann einheimischen Musikern, die hier kostenlos aufspielen. Ein Laden sei Euch in Kukui’ula aber noch empfohlen. Lappert’s Hawaii macht köstliches Eis mit hawaiianischen Zutaten und nur ausgesuchten Zutaten. Sehr lecker…..

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Orchiddengarten in der Kiahuna Plantation

Der Strand in Poipu ist sehr schön und man kann hier auch sehr gut schwimmen. Allerdings gibt es auch hier Tage, an denen die Strömung zu stark dafür ist. Ihr habt die Auswahl zwischen mehreren Buchten. Am Baby Beach können auch Kinder im Meer schwimmen während sich Brennecke’s Beach gut für Body Surfing eignet. Am beliebtesten sind aber Poipu Beach und Shipwreck Beach, wobei Poipu Beach der einzige Strand mit Lifeguards ist. Hier hatte ich dann auch mal das Vergnügen eine der seltenen hawaiianischen Mönchsrobben am Strand zu sehen. Wobei ich zuerst nur bemerkte, dass plötzlich eine Schar von Menschen ein gelbes Band spannte und so Teile des Strandes absperrte. Der Erhalt der Flora und Fauna wird überall in Hawaii als sehr wichtig erachtet und viele Hawaiianer setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein. Die Robbe fand ich schon sehr beeindruckend.

Etwas weiter westlich könnt Ihr dann wieder ein Spouting Horn besichtigen. Wie ich Euch ja schon ein paar Mal erzählt habe, gibt es in den Lavafelsen am Strand immer wieder Löcher durch die bei Flut das Wasser in Form einer Fontäne nach oben gedrückt wird.

Beeindruckend Natur: die Napali Coast

Von Poipu fahren wir nun weiter nach Ele’ele und Hanapepe. Die Fahrt führt durch Kaffeeplantagen, die inzwischen an vielen Stellen die Ananas und das Zuckerrohr verdrängt haben. Hawaiianischer Kaffee schmeckt aufgrund des vulkanischen Bodens anders als die Kaffees, die wir kennen. Wenig Säure, dafür aber sehr intensiver Geschmack. Mein Favorit ist aber der Kaffee aus Kona. Dazu dann mehr, wenn ich über Hawaii, the Big Island schreibe.

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Napali Coast

Hanapepe ist der Startpunkt für Erkundungen eine der schönsten Regionen Kauais, die Napali Coast. Diese ist nur vom Wasser oder aus der Luft zu erreichen und meiner Meinung nach eine der schönsten Küstenlandschaften, die es auf diesem Planeten gibt. Ich empfehle Euch die Schnorcheltour zu machen. Ihr müsst zwar sehr früh aufstehen um rechtzeitig am Ausgangspunkt zu sein, aber Ihr werdet dafür mit einer traumhaften Tour belohnt. Nach dem Start bin Hanapepe werdet Ihr zunächst von Delfinen begleitet. Am frühen Morgen sind die angeblich am aktivsten und wer ist nicht hingerissen vom Spiel dieser hochintelligenten Tiere. Ihr könnt an Bord frühstücken, denn bis Ihr das Nordende der Küste erreicht habt, vergeht etwas Zeit. Am Wendepunkt der Tour, könnt Ihr dann in der Ferne noch Ni’ihau sehen. Diese kleine Insel wird die Verbotene genannt, weil man sie nur auf Einladung betreten darf. Früher war die ganze Insel eine einzige Plantage, heute steht sie unter besonderem Schutz der Besitzer und hier soll das ursprüngliche hawaiianische Leben und die Kultur erhalten bleiben. Auf dem Rückweg solltet Ihr Eure Kamera griffbereit haben. Ihr habt nun die Sonne im Rücken und könnt so das ganze Schauspiel der bunten Klippen bewundern. An manchen Stellen stürzen sich Wasserfälle über die Klippen ins Meer, an anderen Teilen der Küste laden versteckte romantische Buchten zum Baden ein. Der anfangs beschriebene Kalalau Trail führt Euch an eben dieser Küste entlang. Irgendwann wird dann Euer Boot in einer dieser Buchten ankern und Ihr werdet schnorcheln gehen. Ich habe mich das ja nie so wirklich getraut, weil alle Versuche bis dahin immer damit endeten, dass ich das Gefühl hatte den halben Ozean leer getrunken zu haben. Aber nach der Einweisung durch die Crew an Bord dieses Katamarans, konnte sogar ich schnorcheln und war hell auf begeistert. Die Unterwasserwelt vor Hawaii ist besonders bunt und vielfältig. Und mit etwas Glück schwimmt auch eine Honu (Schildkröte) an Euch vorbei. So wirklich beschreiben können das aber nur Bilder. Eine kleine Auswahl zeige ich Euch hier.

Von Hanapepe fahren wir wieder ein Stück Richtung Westen nach Waimea. Das Örtchen ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert, es sei denn Ihr seid auf der Suche nach einem wirklich romantischen Urlaubsort, an dem Ihr ein sehr urspüngliches Hawaii entdecken könnt. Die Waimea Plantation Cottages sind eine ehemalige Plantage und die Häuschen wurden in Ferienappartements umgewandelt. Die Unterkünfte sind einfach, aber hier zählt die Romantik. Zu dem Resort gehört auch ein kleiner schwarzer Strand, ohne Lifeguard und naturbelassen im positiven Sinn. Was anderes würde hier aber auch nicht passen.

Das Highlight Kauai’s: Waimea Canyon

Waimea ist aber auch Ausgangspunkt zum großen Finale der Kauai-Rundfahrt. Von hier geht die Straße in die Berge und bringt Euch an den Rand des Waimea Canyon. Diese Schlucht ist die zweitgrößte der USA und wird auch der Grand Canyon des Pazifik genannt. Er ist ca. 16km lang und bis zu 900m tief. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder gibt es hier neben bunten Steinen auch sehr viel Grün zu sehen, da in den Nischen und auf Felsvorsprüngen eben aufgrund des  Regens auch Pflanzen wachsen können.

Wandern im Waimea Canyon

Es gibt zwei Wanderungen, die man hier machen kann. Der kurze Ililau Nature Loop ist ein Lehrpfad auf dem Ihr viel Wissenswertes über die Entstehung des Canyons und die Flora und Fauna erfahrt. Wenn Ihr den Kukui Trail nehmt, wandert Ihr an der Westseite des Canyons etwas über 600 Meter in die Tiefe zum Grund des Canyons. Dort gibt es eine Campingmöglichkeit. Dafür braucht Ihr eine Genehmigung, die Ihr aber im Park bekommt. Da es hier sehr warm werden kann, empfiehlt es sich aber sehr früh am Morgen aufzubrechen. Und denkt daran, dass Ihr die 600 Höhenmeter am Ende wieder hinaufsteigen müsst. Belohnt werdet Ihr mit unberührter Natur und fantastischen Ausblicken. Und vergesst nicht genügend Wasser mitzunehmen. Im Park gibt es nämlich keine Möglichkeiten was zu kaufen.

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Napali Coast

Wenn Ihr nicht wirklich in die Tiefe hinab steigen wollt, gibt es hier aber noch weitere Wanderwege, die Euch teilweise an den Rändern der Klippen der Napali Coast entlang führen. In diesem Teil von Kauai wird Euch dann wieder bewusst werden, warum man Kauai die Garteninsel nennt.

Ein besonderer Tipp noch zum Schluss. Wer gerne im Heli fliegt, der sollte sich auf Kauai unbedingt einen Flug gönnen. Ihr werdet dann die Schönheit des Waimea Canyon und der Napali Coast aus der Luft zu sehen bekommen. Das ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis.

Habe ich Euch jetzt Lust gemacht auf Kauai? Wart ihr schon mal da und habt noch Anmerkungen zu meinem Post? Ich freue mich immer über Euer Feedback.

Mahalo nui loa für Eure Aufmerksamkeit.