Schöttelkarspitze – Aussichtsreicher Gipfel im Karwendel

Die Schöttelkarspitze liegt mitten im Karwendel. Um den Gipfel zu erklimmen braucht es etwas Kondition und Zeit. Der Aufstieg ist an manchen Stellen etwas steil, aber machbar. Wenn ihr den Gipfel des Seinskopfs erreicht habt, werdet ihr feststellen, dass ihr noch eine Weile zur Schöttelkarspitze zu gehen habt. Vom Seinskopf führen euch zwei Wege zum Gipfel. Einer führt direkt über den Grat und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der zweite verläuft etwas unterhalb des Grates und ist einfach zu gehen. Wenn ihr den Abstieg über den Lakaiensteig macht, sollte ihr auch für diesen Teil der Strecke trittsicher und schwindelfrei sein. Auch wenn diese Tour etwas länger ist, lohnt es sich sie zu gehen. Besonders der Blick auf die Soiernspitze mit ihren zwei Seen im Tal ist gigantisch.
  • Höhenmeter: 1260 Meter im Auf- und Abstieg
  • Länge: ca. 17 Kilometer
  • Gehzeit: etwa 9 Stunden

Das Wetter war mal wieder fantastisch und so zog es mich mal wieder in meine geliebten Berge. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Tour auf die Schöttelkarspitze eine Traumtour ist, aber Zeit in Anspruch nimmt. Also quälte ich mich sehr früh, um nicht zu sagen mitten in der Nacht, aus dem Bett und fuhr mit dem Auto nach Krün. Ich kam dann bereits kurz nach acht am Morgen ohne Staus am Wanderparkplatz Isarbrücke an.

Der Parkplatz ist recht groß und es gibt einige Stellplätze aber keine Toiletten. Dafür zahlt man aber auch keine Gebühren. Ich würde lieber etwas zahlen und hätte dann, wie z.B. in Wildbad Kreuth, eine Toilette, die ich vor oder nach der Tour nützen könnte. So früh am Morgen habe ich die freie Auswahl an Plätzen, daher suche ich mir einen, der, vor allem am Nachmittag, Schatten spendet. Schließlich will ich ja nach der Wanderung nicht in eine Sauna steigen.

Nachdem das Auto sicher geparkt ist, kann es los gehen. Vor Kurzem habe ich mir Wanderstöcke besorgt und werde später noch sehr froh sein, dass ich diese dabei habe. Zunächst muss ich über die Isarbrücke. Auf der anderen Seite angekommen, sehe ich schon den ersten Wegweiser. Auf diesem steht, dass der Aufstieg etwa 5:10 Stunden dauert. Das ist ganz schön lang und ich frage mich, ob meine Kondition dafür ausreicht.

Anfangs wandere ich über einen Forstweg, der aber schon bald in einen Pfad übergeht. Dieser schlängelt sich in Serpentinen durch dichten Wald aufwärts und ist an manchen Stellen etwas steil. Die perfekte Strecke um sich aufzuwärmen. Nach etwa 45 Minuten erreiche ich den Schwarzkopf, wo sich auch ein Aussichtspunkt befindet, der großartige Ausblicke über das Isartal bietet. Im Tal sehe ich Wallgau und dahinter die Gipfel von Herzogstand und Heimgarten. Im Südwesten blicke ich auf die Gipfel des Wettersteins. Als ich dann weiter gehe, tauche ich wieder in dichten Wald ein.

Der kleine Umweg vom Schwarzkopf zu diesem Aussichtspunkt hat sich echt gelohnt. Etwas später erreiche ich dann eine Lichtung, von der ich einen tollen Blick auf die Karwendelspitze in Mittenwald habe. Sehr beeindruckend! Die schroffen Felsengipfel dieser Region versetzen mich immer wieder in Staunen. Vor allem, wenn ich dann beim Begehen sehe, was für eine abwechslungsreiche Flora und Fauna dort zu Hause ist.

Irgendwann verliere ich das Zeitgefühl und trotz der kühlen Temperaturen am frühen Morgen wird mir warm. Aber das ist ja völlig normal und auch der Grund warum ich immer ein sauberes Shirt zum Wechseln im Rucksack habe. Plötzlich stehe ich vor diesem Geröllfeld. Hier muss vor gar nicht allzu langer Zeit eine Moräne abgegangen sein. Zu meinem Bedauern führt der Pfad in engen Kurven genau über dieses Geröll. Das ist ganz schön anstrengend und braucht recht lange bis ich das überquert habe.

Aber nach einer Weile habe ich dann auch diesen Teil geschafft und wandere nun wieder auf einem weichen Pfad durch den Wald. Dieser wird nun etwas lichter und wandelt sich von Fichten zu Latschenkiefern. So kann ich auch öfters die tolle Aussicht bewundern. Die Qualen des Überquerens des Geröllfelds sind schnell vergessen und ich genieße frische, würzige Bergluft. Und endlich sehe ich auch wieder Blumen an Wegesrand.

Der Weg führt nun an einer überwachsenen Felswand entlang. Es ist sehr sonnig, aber die Sicht ist heute nicht besonders gut. Die umliegenden Gipfel verschwinden immer mehr im Dunst. Für den Nachmittag sind Gewitter angekündigt. Dennoch ist die Aussicht der Wahnsinn. Da ich nun durch Latschenkiefernwald gehe kann ich diese des öfteren bewundern. Bis jetzt finde ich die Tour schon sehr gut. Genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Abwechslung. Das obwohl ich noch nicht mal die Hälfte des Aufstiegs hinter mit habe.

Wie aus dem Nichts ragt plötzlich der Gipfel des Signalkopfs vor mir über die Landschaft. Es wäre nur ein kurzer Umweg, aber ich vermute, dass ich mir noch etwas Kraft aufsparen muss für den Aufstieg zur Schöttelkarspitze. Außerdem gehe ich davon aus, dass ich von dort einen noch besseren Ausblick haben werde. Aber das wird noch ein Weilchen dauern, bis ich diesen Ausblick genießen kann.

Und wenige Minuten später sehe ich dann den ersten Gipfel, den ich heute überqueren werde.Nach dem Schild am Felsenhüttl sind es aber noch rund 400 Höhenmeter bis ich das Etappenziel erreiche. Ein Stück weiter oben schaut es dann so aus, als ob ich gleich ein Plateau erreichen würde. Ein paar Meter auf ebener Strecke zu laufen, wär jetzt nicht schlecht. Aber als ich das vermeintliche Hochtal erreiche, bleibt mir erstmal die Spucke weg. Zum einen, weil sich direkt vor mir ein Abgrund auftut und zum Zweiten, weil ich den ersten Blick auf die Schöttelkarspitze habe.

So viel zum Thema gemütlich auf ebener Strecke wandern. Der Gipfel ist die höchste Erhebung eines Kars, dessen Wände steil ins Tal abfallen. Jetzt weiß ich auch, warum es so lange dauert bis man dort hinkommt. Ich muss das Kar entlang der steilen Wände umrunden. Einfach durchqueren ist nicht. Diesen großartigen Anblick muss ich erst mal eine Weile genießen. Atemberaubend! Neben mir steht ein andere Wanderer, der die Tour offensichtlich schon gegangen ist, und sagt mir, dass dies der beste Ausblick auf den Gipfel ist.

Der Pfad führt nun etwas steiler den Hang hinauf. Da ich unterhalb des Grats laufe, verlier ich die Schöttelkarspitze wieder aus den Augen. Dafür habe ich tolle Ausblicke über das Isartal und kann jetzt auch in der Ferne den Walchensee sehen. Einige der Alpenrosen hier haben so komische Blasen an ihren Ästen. Manche sind weiß, andere leuchten rot. Schaut interessant aus. Bei näherer Betrachtung bin ich davon überzeugt, dass das Nester von Gallwespen sind. Ich hoffe mal dass die Pflanzen das überleben.

Kurz darauf erreiche ich die Baumgrenze und vor mir liegt der grasbewachsene Gipfel des Seinskopfes. Von hier habe ich wieder traumhafte Aussichten. Wenn ich mich umdrehe und hinter mich schaue, kann ich nun den Walchensee im Sonnenlicht schimmern sehen. An einem klaren Tag müsste ich jetzt weit ins Alpenvorland blicken können, aber das verschwindet heute im Dunst. Zu meiner Linken dominiert der Gipfel der Schöttelkarspitze das Bild. Und ich muss dem Wanderer recht geben. Der Anblick weiter unten war spektakulärer.

In weiten Serpentinen führt der Pfad nun durch das Gras und endlich erreiche ich dann den Gipfel des Seinskopfes mit genialer Aussicht über die Gegend. Im Süden sehe ich Mittenwald und die Karwendelspitze. Im Norden blicke ich über den Schöttelkopf zum Walchensee, Herzogstand und Heimgarten. Schade, dass die Sicht so diesig ist. Der Wegweiser zeigt mir, dass ich mich hier links halten muss. Offensichtlich gibt es zwei Wege zum Gipfel. Der eine verläuft etwas unterhalb des Grats, der zweite führt direkt darüber. Ich nehme den oberen Weg, würde euch aber empfehlen den unteren zu nehmen. Der ist einfacher zu gehen.

Der Pfad über den Grat startet noch recht harmlos. Abgesehen davon, dass es zu beiden Seiten steil nach unten geht. Aber nur wenige Minuten später stehe ich vor diesem Felsenturm, den ich überwinden muss. Er ist nicht drahtseilgesichert und eigentlich auch nicht sehr schwer zu begehen. Ich bin trittsicher und schwindelfrei, aber bei der Überquerung fühle ich mich ein bisschen unsicher. Normalerweise habe ich solch kurze Kletterabschnitte ja ganz gern, aber hier muss ich mich total auf den Weg durch die Felsen und den Abgrund zu beiden Seiten konzentrieren. Das ist der Punkt, an dem ich sehr froh bin, dass ich meine Stöcke dabei habe. Die geben ein bisschen zusätzlichen Halt. So kann ich die geniale Aussicht für eine Weile nicht genießen, sondern setze vorsichtig einen Fuß vor den anderen und konzentriere mich auf meinen Weg.

Am Ende der Gratüberquerung treffen sich die beiden Pfade wieder an der Schafkehre. Wenn ich zum Grat zurück blicke, frage ich mich, warum ich diesen anstrengenden Weg genommen habe. Aber eigentlich schaut es schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Beim nächsten Schild lese ich, dass es immer noch 45 Minuten dauert, bis ich ganz oben stehe. Und das obwohl der Gipfel nun zum Greifen nahe ist. Inzwischen bin ich etwas erschöpft und zweifle ob ich noch einen weiteren Anstieg schaffen werde. Vor mir tut sich jetzt erstmal ein felsiger Durchlass auf, durch den ich wieder ein paar Meter tiefer gehen muss.

Das bringt etwas Kraxelei mit sich und wieder bin ich froh, dass ich meine Stöcke dabei habe. Und dann sehe ich endlich die letzte Strecke zum Gipfel vor mir. Die führt wieder über einen schmalen Grat nach oben. Aber da ich jetzt mein Ziel permanent vor Augen habe, kommt auch wieder etwas Energie zurück und vor allem der Wille diesen auch zu erreichen. Also auf zum Endspurt. Gleich habe ich es geschafft.

Hinter dem Durchlass führt der Pfad entlang einer Felswand, die sich neben und vor mir auftut. Nachdem ich diesen Abschnitt aber hinter mir gelassen habe, folgt der nächste WOW-Effekt dieser Tour. Vor mir öffnet sich nun das Soiernkar mit seinem majestätischen Gipfel und zwei Seen zu seinen Füßen. Was für ein Anblick! Dafür lohnt es sich doch den mühsamen Aufstieg auf sich zu nehmen. Da grad niemand auf dem Pfad unterwegs ist, genieße ich diese Aussicht ein Weilchen.

Kurze Zeit später ist es dann geschafft. Statt 5:10 Stunden habe ich nur 4:45 Stunden für den Aufstieg gebraucht. Aber ich muss zugeben, dass er ziemlich kräftezehrend war. Hier auf dem Gipfel erhalte ich aber den Lohn für die Mühen. Besonders der Blick in das Soiernkar ist echt atemberaubend. Noch einmal denke ich, wie schade es ist, dass es heute so diesig ist. Der Blick auf den Wetterstein und die Karwendelgipfel muss sehr beeindruckend sein an einem klaren Tag. Immerhin sehe ich den Grat, den ich gerade überquert habe.

Nur wenige Menschen sind heute auf dem Gipfel. So kann ich noch ein bisschen länger sitzen bleiben. Ein Pärchen fragt mich, über welchen Weg ich aufgestiegen bin. Sie waren ein bisschen enttäuscht, weil der Weg über das Soiernhaus auf langen Strecken über Schotterstraßen führte. Das ist die Route, die ich für den Abstieg geplant habe. Ich gehe ja auch nicht gerne über diese „festbetonierten“ Schotterstraßen, aber andererseits würde ich an keiner Hütte vorbei kommen, wenn ich über den gleichen Wg wieder absteige. Da ich aber sehr durstig bin, entscheide ich mich für die von mir geplante Route. Wird schon nicht so schlimm werden.

Zunächst führt der Pfad in langen Kehren am Hang entlang Richtung Talsohle. Doch kurze Zeit später folgt wieder ein Stück, das entlang einer Felswand führt. Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit wieder sehr hilfreich. Allerdings kann ich so die Aussicht noch eine ganze Weile genießen. Von Zeit zu Zeit ziehen nun Wolken über das Tal und so wird es nicht so richtig heiß. Das ist perfekt während einer Wanderung.

Bevor ich dann kurz vor dem Soiernhaus wieder in den Wald eintauche bleibe ich nochmal kurz stehen und genieße den Ausblick ein letztes Mal. Der Gipfel der Schöttelkarspitze scheint schon wieder ewig weit weg zu sein, obwohl ich gerade mal eine halbe Stunde gegangen bin. Am Soiernhaus sind dann doch einige Menschen, die hier eine Rast einlegen. Aber ich kann noch einen Tisch finden, der weit genug von den anderen entfernt ist. Ich brauche ein bisschen bis ich das Abstandskonzept hier verstanden habe. Dann bin ich aber erstaunt wie viel Wert hier auf die Sicherheit gelegt wird. Meine Kaspressknödel und das alkoholfreie Weißbier habe ich mir heute wirklich verdient. Das Bier ist allerdings schon ausgetrunken als das Essen kommt. Also bestelle ich ein zweites.

Nach meiner Rast geht es dann an den Rest des Abstiegs. Kurz unterhalb der Hütte kommt eine Abzweigung. Ich kann sehen, dass der Weg, der geradeaus weiterführt steil ins Tal abfällt und dann schon bald auf die erwähnte Schotterstraße führt. Zur Linken führt der Lakaiensteig offensichtlich entlang des Grats und gibt mir die Möglichkeit das Gipfelpanorama noch ein Weilchen zu bewundern. Das ist mein Weg. Der schaut interessanter aus.

Nur wenige Schritte später stelle ich fest, dass ich mich richtig entschieden habe. Bereits auf der Hütte habe ich das Rauschen von Wasser gehört, konnte aber nicht fest stellen wo es herkommt. Aber kurz nachdem ich auf den Lakaiensteig abgebogen bin, sehe ich den Grund für das Rauschen. Ein großer Wasserfall stürzt nur knapp unterhalb der Hütte ins Tal, das komplett angefüllt ist von dem Getöse. Noch ein paar Schritte weiter stolpere ich über diesen lilafarbenen Enzian. Das ist Ostalpenenzian oder botanisch Pannonica. Den sehe ich heute zum ersten Mal. Wenn ihr schon ein paar meiner Posts gelesen habt, wisst ihr, dass ich Enzian in allen Formen und Farben liebe.

Das Rauschen des Wasserfalls folgt mir noch eine Weile. Jedes Mal, wenn ich mich umdrehe, sehe ich die Gumpenkar- und Soiernspitze vor mir. In Blickrichtung Norden kann ich ganz am Ende des Fischbachtals in der Ferne den Sylvensteinspeicher sehen. Der schmale Pfad führt ein bisschen unterhalb des Grates des Schöttelkars entlang. An manchen Stellen muss ich über Geröllfelder gehen, aber der Weg ist gut präpariert und diese sind einfach zu überqueren. Die meiste Zeit laufe ich nun im Schatten des Berges und finde das ganz angenehm. Für die Orte im Tal sind mal wieder 30 Grad angekündigt, aber hier ist es angenehm kühl.

An manchen Stellen ist der Pfad drahtseilgesichert, weil er wortwörtlich durch Felswände führt. Das ist aber nicht dramatisch. Selbst die Leiter, die ihr oben seht, ist einfach zu meistern. Der Weg führt fast eben am Bergrücken entlang. Immer wieder muss ich kleine Bäche überqueren. Eine gute Gelegenheit meine Wasserflasche weider aufzufüllen. Es war eine gute Entscheidung den Lakaiensteig zu wählen. Immer wieder schaut die Soiernspitze hinter den Bergen hervor, auch wenn ich sie schon weit hinter mir gelassen habe.

Nach zwei Stunden biegt der Pfad nach links. Von hier habe ich nun eine recht guten Blick auf den Sylvensteinspeicher in der Ferne. Die Gipfel werden niedriger und sind nicht mehr so felsig. Der Weg führt mich nun wieder in den Wald und fällt immer noch recht sanft ab. Nur 15 Minuten später stehe ich dann an der Fischbachalm. Dort sehe ich die Schotterpiste, die ich auf der anderen Route genommen hätte, aus dem Tal hochkommen. Noch zwei Gründe, die für den Lakaiensteig sprechen. Wäre ich über diese Schotterstraße gelaufen, hätte ich über harten Untergrund wandern müssen und ich hätte hier noch mal einen längeren Aufstieg bezwingen müssen.

So stehe ich nun vor der nächsten Hütte. Es ist schon später Nachmittag und ich habe noch etwa 1,5 Stunden Abstieg vor mir bevor ich wieder an mein Auto komme, aber ich entscheide mich dennoch für eine kurze Rast und eine Erfrischung an der Fischbachalm. Heute muss ich ja nicht auf irgendwelche Bus- oder Zugabfahrtszeiten achten. Also setze ich mich an einen Tisch mit Blick auf die Gumpenkarspitze. Einfach gigantisch! Am Eingang zur Hütte sehe ich, dass die hier auch hausgemachte Waren anbieten. Die schmecken sicher sehr gut. Aber heute habe ich keine Lust mehr mir meinen Rucksack nochmal schwerer zu machen.

Hier an der Fischbachalm beginnt dann der Teil, den das Pärchen auf dem Gipfel nicht so mochte. Der Rest der Tour führt über eine Schotterstraße, die auch die Zufahrt zur Alm ist. Die meiste Zeit verläuft diese durch dichten Wald, da sie aber recht breit ist, ist sie auch recht sonnig. Je näher ich dem Tal komme, umso wärmer wird es. Das macht diesen „Spaziergang“ noch etwas ungemütlicher. Der Schotter heizt die Umgebung noch mehr auf. Andererseits ist es wiederum angenehm so gemütlich über diese Straße zu schlendern nach dem anstrengenden Aufstieg. Kurz bevor ich dann mein Auto erreiche taucht diese Gewitterwolke über mir auf. Also gehe ich ein bisschen schneller um noch trocken zum Auto zu kommen.

Am Ende ist die Wolke dann doch wieder weiter gezogen und erreiche trockenen Fußes den Parkplatz. In der Isar in Krün baden noch einige Menschen. Inzwischen ist es 18:00 Uhr und immer noch recht heiß und schwül. Perfekt für eine Erfrischung im Wasser. Aber nach fast 10 Stunden Wandern will ich nur noch nach Hause. Schließlich habe ich noch 1,5 Stunden Fahrt vor mir.

So endet mal wieder eine traumhafte Tour. Ihr solltet etwas Kondition mitbringen, wenn ihr sie gehen wollt, aber die Strapazen lohnen sich wirklich. Ich hoffe, dass euch auch dieser Post wieder gefallen hat und freue mich schon auf euer Feedback.

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