Blick auf den Wilden Kaiser

Von Kufstein ins Kaisertal

Heute möchte ich Euch von einer landschaftlich sehr reizvollen Tour erzählen, die -abgesehen vom Aufstieg- nicht sehr anstrengend ist. Das Kaisertal liegt zwischen dem Zahmen Kaiser im Norden und dem Wilden Kaiser im Süden. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, kann den Aufstieg auf die Naunspitze auch weglassen.

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Garmisch-Partenkirchen: Wanderung über den Kramer

Heute stelle ich euch eine Tour vor, die in manchen Abschnitten etwas anstrengender ist. Belohnt werdet Ihr immer wieder mit tollen Aussichten auf das Zugspitzmassiv. In meinem Führer war sie in entgegengesetzter Richtung ausgeschrieben, aber da ich zum Abschluss auf der St. Martinshütte einen dieser leckeren Blaubeerpfannkuchen essen wollte, hab ich die Tour in anderer Richtung gemacht. Je nachdem, ob Ihr lieber einen anstrengenden Aufstieg oder Abstieg haben wollt, könnt Ihr die Richtung wählen.

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Überwältigende Landschaft im Karwendel

Landschaftlich ist das eine der schönsten Touren, die ich bisher gemacht habe. Ständig musste ich stehen bleiben um die monumentale Bergwelt um mich herum zu genießen.  Und das Gute daran: Ihr braucht keine übermäßige Kondition für diese Tour. Der Aufstieg durch das Laliderertal ist auf weiten Strecken gemächlich, mit einem relativ kurzen aber steilen Aufstieg zur Falkenhütte, und der Abstieg zu den Engalmen ist an manchen Stellen auch etwas steil, aber gut zu zu gehen.

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Von Lenggries nach Benediktbeuren

Eine nicht allzu anstrengende Bergtour, die allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Belohnt werdet Ihr mit traumhaften Aussichten und mit etwas Glück trefft Ihr sogar auf Steinböcke. Und denkt dran Euch Kraft für den Abstieg zu sparen. Der ist zwar eigentlich eher sanft abfallend, zieht sich aber auch ganz schön in die Länge.
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Zur Bärenbadalm, Pertisau, Achensee

Wie Ihr ja vielleicht wisst, ist am 15.08. Mariä Himmelfahrt und somit ein Feiertag in Bayern. In ganz Bayern? Nein, es gibt so ein paar ketzerische Gemeinden in Franken, die vom wahren Glauben abgefallen sind und als Protestanten dann eben arbeiten gehen müssen. Ich habe mich dieses Jahr sehr auf diesen Tag gefreut, weil es mein erster Urlaubstag war. Und dann sollte es auch noch schönes Wetter geben, was wir ja diesen Sommer noch nicht so oft hatten.

Pertisau am Achensee, an der Bergbahn

Pertisau am Achensee

Schon in der Nacht habe ich schlecht geschlafen und als ich am Morgen aufwachte fühlt ich mich einmal komplett durch die Mangel gedreht. Das wurde dann immer schlimmer und irgednwann fühlte ich mich, als ob Maria mir einen Platz in ihem Aufzug reserviert hatte und mich mit auffahren lassen wollte. Ich war und bin ja der Meinung, dass ich gerne noch ein paar Fahrten aussetze und anderen den Vortritt lasse. So habe ich also den Tag dann doch überlebt und fühlte mich komischerweise am nächsten Tag schon wieder sehr viel besser. War das vielleicht doch nur eine kurze Männergrippe?
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Ausflug an den Tegernsee

Ende August hatte ich eine Einladung von einem Geschäftspartner ein Wochenende am Tegernsee zu verbringen. Ich liebe das Tal, aber bin relativ selten dort, weil die Anfahrt am Wochenende sehr zeitraubend ist. Wenn man von München über die Autobahn anfährt steht man am Wochenende gerne mal von der Autobahnabfahrt über die 27 km bis nach Rottach im Stau und braucht allein für dieses Teilstück schon mal ne Stunde. Meine Liebe zum Tal kommt von meiner Zeit an der Hotelfachschule vor 30 Jahren. Das war eine sehr lustige Zeit.

Das Tegernseer Tal: Tal der Millionäre und bayrischer Tradition

Nun wurden wir also am Samstag morgen bei bestem Sommerwetter vor unserem Büro abgeholt und fuhren im Bus nach Süden. Und natürlich quälten wir uns durch den Stau. Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft und sind zunächst mit der Bergbahn auf den Wallberg. Von dort oben hat man einen traumhaften Ausblick auf das gesamte Tal und die Berge drum herum. An klaren Tagen kann man von hier aus bis nach München sehen.

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Der Wallberg: Hausberg des Tals

Die Bergstation ist nicht direkt auf dem Gipfel. Um da hin zu kommen, muss man noch ca. 20 Minuten laufen. Leider habe ich aber heute keine Zeit dafür, denn zunächst gibt es Mittagessen im Panoramarestaurant. An einem heißen Sommertag wie heute, ist hier natürlich die Hölle los. Das Essen ist lecker, aber der Service macht ein bisschen den Eindruck, dass man dem Ansturm nicht ganz gewachsen ist. Für die Freundlichkeit gibt es aber ein Plus. Nach dem Essen war eine bayrische Olympiade für uns organisiert. Bierkrug stemmen, bayrische Begriffe raten usw. Dabei sein ist Alles. Ein großer Spaß.
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Wanderung zur Rotwand

Ich liebe ja den Sommer und die Hitze und so habe ich dieses Jahr einen wundervollen Urlaub zu Hause. Und rund um München gibt es so viele tolle Dinge zu sehen und erleben. Warum nur hab ich das bis jetzt immer ein bisschen vernachlässigt?

Nach meiner Wanderung zum Hochgern, wollte ich gerne noch eine Bergtour in meinem Urlaub unterbringen. Als aber das Thermometer ständig über 35° zeigte, habe ich auf einen kühleren Tag gewartet. Vorgestern waren es noch 34°, aber gestern dann nur noch 20°. Also perfektes Wanderwetter.

Spitzingsee

Rotwand wanderung 048

So ging es erstmal mit dem Auto zum Spitzingsee. Da ich dieses mal von einem nicht ganz so konditionierten Freund begleitet wurde, haben wir uns eine etwas einfachere Tour ausgesucht.

Unser heutiges Ziel war das Rotwandhaus auf 1765m Höhe.

Rotwand wanderung 130

Es gibt zwei Wege, die auf diese Hütte führen. Der, den wir genommen haben ist landschaftlich reizvoller, aber auch länger und das letzte Stück steigt ziemlich steil an.

 

Gemütlich warm laufen im Tal der Valepp

Zunächst liefen wir von der Kirche in Spitzingsee (1080m) in das Tal der Valepp. Das angenehme daran ist, dass man hier zunächst gemächlich bergabwärts läuft. Andererseits dachten wir uns ja schon bei dem „Spaziergang“ zum Aufwärmen, dass wir ja eigentlich auf den Berg hinauf wollen und somit jeder Meter, den wir hinab steigen, auch wieder hinauf gegangen werden muss. Durch das grüne Tal schlängelt sich ganz gemütlich die Rote Valepp.

Die Straße ist asphaltiert und theoretisch hätte man dieses erste Stück auch mit einem Bus fahren können. Aber das kann ja wirklich jeder. Wir machen sowas nicht. 🙂

Das Tal wird zunächst weiter und man kann erste Ausblicke auf die umgebenden Berge genießen. Beim Blecksteinhaus biegt man dann von der asphaltierten Straße ab und läuft weiter auf einem gut präparierten Waldweg. Wahrscheinlich weil es etwas kühler und bewölkt war, waren wir mal wieder die einzigen Wanderer. In der Beschreibung der Tour stand nämlich, dass sie sehr beliebt ist und es durchaus sein kann, dass man auf viele Menschen trifft. An einem Wochentag ist dann natürlich noch mal weniger los. Für mich persönlich ist das aber auch ganz gut so.
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Ausflug zum Hochgern

Ich habe gerade Urlaub und dieses Jahr verbringe ich den mal zu Hause. Schließlich lebe ich ja in einer Region, die jedes Jahr Millionen von Touristen anzieht. Das Wetter ist wirklich hochsommerlich und so gibt es keinen Grund zu Hause zu sitzen. Außer natürlich Euch mal wieder mit einem neuen Artikel zu beglücken.

Buchtipp

Vor längerer Zeit habe ich mir das Buch „Meine Lieblingsalm“ vom J.Berg Verlag gekauft. Dort werden 35 Wanderungen zu den schönsten Almhütten in den bayrischen Alpen beschrieben. Da ich Lust hatte, mich mal wieder richtig auszutoben, habe ich mir eine etwas anstrengendere Tour ausgesucht. Und ich kriegte genau das. Hier die Statistik: 15,3 Kilometer in 5:23 Stunden (mit Pausen) und fast 1.000 Höhenmeter beim Auf-und beim Abstieg.

Aber dafür wurde ich mit traumhaften Ausblicken belohnt.

Anreise

Zunächst bin ich von München mit dem Auto nach Marquartstein gefahren. Da ich entspannen wollte, habe ich bei der Anfahrt auf die Autobahn verzichtet. In Marquartstein gibt es einen großen Waldparkplatz (630 m), an dem mehrere Touren losgehen.

Ausflug zum Hochgern 001

Waldparkplatz Marquartstein

Der anstrengendste Teil

Mein Ziel war der Hochgern. Es war zwar schon ganz schön warm um 11:30 am Vormittag, aber vor mir lag ein guter schattiger Weg.

Da ich nicht mehr so gut in Übung bin, kam ich auf dem steilen Pfad recht schnell außer Atem. Na das konnte ja was werden. Bald endete der schattige Pfad zu meinem Leidwesen und ich musste auf der sonnigen Zufahrtsstraße zur Agergschwendtalm laufen. Aber immerhin führte auch die durch dichten Wald und ich konnte am Wegesrand im Schatten wandern. Nach etwas mehr als einer Stunde kam ich dann zur Agergschwendtalm (1040 m).
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