Oahu ist nicht die größte, aber die am dichtesten bewohnte Insel. Hier sitzt die Verwaltung des Bundesstaates Hawaii und sowohl die amerikanische Marine als auch die Luftwaffe haben hier riesige Stützpunkte. In der Metropolregion wohnen fast eine Million Menschen.

Waikiki und Diamond vom Meer aus gesehen

Waikiki und Diamond vom Meer aus gesehen

Waikiki Beach, Hochhäuser an einem der bekanntesten Strände

Waikiki Beach ist das touristische Zentrum. Bei meinem ersten Besuch fand ich das quirlige Zentrum entlang der Kalakaua und Kuhio Avenues als eine Stadt am Meer, aber ohne eigenes Flair. Bei meinem zweiten Besuch stellte ich fest, dass man sehr daran arbeitete ebendieses Flair zu schaffen und ich war angenehm überrascht. Alles war viel sauberer und eine große Renovierungswelle hat mit den nicht so schönen Ecken aufgeräumt. Mit dem Beachwalk wurde eine neue Straße geschaffen, die sehr gepflegt ist und zu einem Bummel einlädt. Inzwischen übertreibt man es aber und macht aus Waikiki eine Luxusoase. So musste der International Market Place, der in die Jahre gekommen war, aber immer noch eine Attraktion mit seinen vielen Souvenirständen einer neuen Luxus-Mall weichen. So wird die Stadt für Touristen mit einem normalen Budget fast unerschwinglich. Schade eigentlich, dass hier die Spekulanten übernommen haben.

Waikiki Beach vom Diamond Head aus gesehen

Waikiki Beach vom Diamond Head aus gesehen

Downtown Honolulu, abseits der großen Touristenströme

Gott sei Dank gibt es aber noch erschwingliche Hotels und man kann sich hier für ein paar Tage akklimatisieren. Die Einheimischen haben nun das Zentrum von Honolulu, das ein Stück weiter Inland liegt,  wieder entdeckt und hier sprießen neue Clubs und Restaurants wie Pilze aus dem Boden. Aber auch tagsüber lohnt sich ein Besuch von Downtown. Zum einen wegen Chinatown, aber auch wegen der hawaiianischen Geschichte, die man hier erkunden kann. Hättet Ihr hier den einzigen Königspalast auf US-amerikanischem Boden erwartet? Und das Bernice P. Bishop Museum ist die Heimat der weltgrößten Sammlung polynesischer Kunst. Wer lieber am Strand liegt, kann sich unter die Massen am Waikiki Beach mischen. Hier werden unter anderem Surfkurse angeboten, man kann in Outrigger Kanus paddeln und Stand Up Paddling ausprobieren. Mir persönlich ist der Strand von Waikiki zu überlaufen. Es ist eben nur ein schmaler Streifen, der zwischen den großen Hotelkomplexen und dem Meer geblieben ist. Aber je näher man Richtung Diamond Head kommt, umso breiter und auch ruhiger wird der Strand. Daher lohnt es sich den Bus zu nehmen, oder aber einen Spaziergang zu machen, bevor man sein Handtuch ausbreitet.

Sonnenuntergang am Waikiki Beach

Sonnenuntergang am Waikiki Beach

Waikiki, ein Einkaufsparadies

Einkaufen kann man entlang der Kalakaua Avenue. Hier finden sich jede Menge Shops von teuren Designerboutiquen bis hin zu den ABC-Stores. Diese sind eine Mischung aus Supermarkt und Souvenir-Shop. Wer also mal schnell zwischendurch Lust auf einen Snack hat, oder Sonnencreme braucht, sollte hier vorbeischauen. Wenn Ihr mehr als nur ein paar Tage auf Oahu verbringen wollt, empfehle ich Euch ein Appartement zu buchen. Da kann man sich morgens das Frühstück selbst zubereiten und auch abends schnell mal selbst etwas kochen. Bei meinem ersten Besuch habe ich das gemacht und dann gab es jeden Abend Fisch (meistens Ahi, also Thunfisch) und Salat. Nur wenige Fahrminuten von Waikiki Richtung Flughafen findet Ihr die Ala Moana Mall. Ein riesiges Einkaufszentrum mit über 190 Geschäften und Restaurants. Das Angebot reicht von teuren Designerboutiquen über die üblichen Ketten bis hin zu amerikanischen Stores. Hier kann man gut mal einen halben Tag bummeln und darauf hoffen, dass es irgendwo gerade einen Sale gibt. Ansonsten sind die Preise wie in anderen Geschäften in den USA. Also nicht besonders günstig, aber auch nicht übermäßig teuer. Mein Lieblingsshop hier ist Hilo Hatties . Ein Souvenir-Shop, aber mit etwas besserer Qualität als bei den ABC Stores. Meine Hawaii-Hemden habe ich hier gekauft. Noch eine kleine Anmerkung zu den Souvenirs. Ihr werdet überall Samen und Setzlinge von typisch hawaiianischen Pflanzen kaufen können. An sich ist das ja eine gute Idee und es hat ja was, wenn man zu Hause in der Wohnung einen Hibiskus aus Hawaii in der Wohnung stehen hat. Allerdings müsst Ihr diese Sachen gut in Eurem Gepäck verstauen, denn es ist nicht erlaubt, die außerhalb der USA mitzunehmen. Die Begründung hierfür ist für mich nicht wirklich verständlich, da man behauptet, dass man damit verhindern möchte, dass Krankheiten oder Schädlinge eingeführt werden. Meines Erachtens sollte das doch dann bei der Einreise kontrolliert werden und nicht bei der Ausreise.

Aloha Tower Marketplace

Aloha Tower Marketplace

Aloha Tower Marketplace

Etwas weiter weg ist dann der Aloha Tower Marketplace. Auch hier gibt es einige Shops, aber was diesen Platz zur Attraktion macht sind die Kinos und Kneipen, die für Kurzweil sorgen. Hier hat man eine gute Chance auch mal Einheimische zu treffen. Und von hier legen die Kreuzfahrtschiffe ab. Aber auch Tagestouren mit Booten starten hier. Bei einer Bootstour, die hier startete, bekamen wir ganz viele Delphine zu sehen.

Delphine schwimmen um ein Boot

Die sieht man hier eigentlich ziemlich oft in ihrem natürlichen Habitat. Ihr braucht also nicht in den Zoo, oder ein Aquarium gehen. Ich könnte denen ja stundenlang zuschauen, wie sie neben den Schiffen her schwimmen und dann immer wieder ihre tollen Sprünge machen. Für mich ist das ein Moment, in dem die Welt in Ordnung ist. Die besten Chancen Delfine zu sehen, hat man übrigens bei Bootstouren am frühen Morgen.

Und habt Ihr jetzt Lust gekriegt auf mehr? Dann folgt doch einfach meinem Blog und wartet drauf, was sich hier noch so alles tut.

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