Blick auf den Diamond Head

Blick auf den Diamond Head

Mein Tipp ist, eine Hawaii-Reise auf Oahu zu beginnen. Zum einen gibt es hier eine Flugverbindung mit der Star Alliance (Lufthansa, United Airlines), bei der Ihr morgens von Frankfurt nach Los Angeles oder San Francisco fliegen könnt und dann am selben Tag noch weiter nach Honolulu, wo Ihr am frühen Abend ankommt. So ist der Jetlag am leichtesten zu überwinden. Die Hotels auf Hawaii sind darauf eingestellt, dass ihre Gäste zu den unmöglichsten Zeiten landen und wieder abfliegen, aber für die Ankunft würde ich das entsprechende Hotel schon über eine späte Ankunftszeit informieren. Das garantiert, dass Euer Zimmer gehalten wird. Am besten gebt Ihr bei der Hotelbuchung Eure Flugnummer, mit der Ihr in Honolulu landet mit an.

Blic auf den Punchbowl Krater und den Flughafen

Blick auf den Punchbowl Krater und den Flughafen

Honolulu ist die einzige Großstadt auf den Inseln und bietet so den idealen Background um sich zu akklimatisieren. Nach der Landung empfehle ich einen Transfer zum Hotel zu buchen. Das hat den Vorteil, dass Ihr gleich mal Euren ersten Lei bekommt und Ihr müsst nicht nach so einem langen Flug noch ein Auto abholen und zum Hotel fahren. Da das Parken in Waikiki sehr kostspielig sein kann (Parkgebühren von $35/Tag sind normal) kann man so sein Reisebudget schonen. Waikiki ist nicht sehr groß und kann gut zu Fuß erkundet werden. Ansonsten verfügt Honolulu aber auch über ein gutes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Busse kosten $2,50 (Stand 2014) pro Fahrt und bringen Euch überall hin. Wer den Rest der Insel erkunden will, sollte sich entweder einen Ausflug buchen, oder aber tageweise an einer Downtown Station ein Auto mieten. Wenn Ihr doch die ganze Zeit ein Auto buchen wollt, klärt vorher ab, ob Euer Hotel eine Resortgebühr berechnet, in der das Parken oftmals inkludiert ist. Solltet Ihr über einen deutschen Reiseveranstalter buchen, muss diese Gebühr –sofern sie vom Hotel verpflichtend ist- im Übernachtungspreis inkludiert sein. Manche Hotels überlassen aber dem Gast beim Check-In, ob er diese Gebühr bezahlen will oder nicht. Neben Parkgebühren sind in der Resort Fee oft auch die Nutzung des Wellnessbereichs (nicht die Anwendungen), Liegen und Schirme am Pool und oft auch ein Begrüßungscocktail inkludiert.

Blick auf Waikiki Beach vom Füß des Diamond Head

Waikiki Beach

Diese Resort Fee ist meiner Meinung nach ein Marketing Gag, da die Hotels dann in anderen Märkten damit prahlen können, dass sie ja einen günstigen Einstiegspreis anbieten. Dass die Gäste dann bis zu $40/Tag vor Ort noch zusätzlich zahlen müssen, steht dann meist nur im Kleingedruckten. Für uns Europäer mag sich das nach an der Grenze zum Illegalen anhören, aber im Rest der Welt und vor allem in den USA ist das ein völlig normales Vorgehen. Wenn Ihr also die Hotels direkt bucht, passt genau auf, was alles inkludiert ist und was für Zusatzkosten noch vor Ort anfallen. Eine Buchung beim Reiseveranstalter mag oft auf den ersten Blick teurer erscheinen, als direkt beim Hotel, dafür spart Ihr Euch aber auch böse Überraschungen beim Check-Out und habt bei Problemen auch einen Ansprechpartner vor Ort. Das ist aufgrund der Zeitverschiebung ein sehr großer Vorteil. Ich habe es in meiner Zeit als Produktmanager oft erlebt, dass Kunden vor Ort nicht zufrieden waren und man Ihnen 2 Tage lang nicht helfen konnte, weil sie erst ihr Reisebüro in Deutschland kontaktierten, das dann den Reiseveranstalter kontaktiert hat, der wiederum die Agentur in Honolulu kontaktiert. Dadurch verliert Ihr kostbare Urlaubszeit, und das wollen wir doch vermeiden. Ihr seid hier um das „Paradies“ zu erkunden und nicht um Euch mit eventuell auftretenden Problemen aufzuhalten. Im Idealfall braucht Ihr das ja auch nicht. Und bevor Ihr Euch über irgendetwas aufregt, überlegt Euch, ob es das wert ist. Auch wenn Ihr in der „zivilisierten“ Welt seid, so läuft hier vieles doch anders, wie zu Hause. Und genau das ist ja auch der Reiz an so einer Reise. Andere Länder, andere Sitten.

Aloha mit Blüten gelegt

Aloha

Bei der Rückreise werdet Ihr in den meisten Fällen erst abends Richtung US-Mainland starten. Da Ihr Euer Zimmer aber schon mittags räumen müsst, fragt im Hotel nach, ob sie eine Hospitality Suite haben, die Ihr nutzen könnt. So könnt Ihr den Tag noch am Strand oder Pool genießen und Euch dann in aller Ruhe in diesem Zimmer fertig machen. Das Gepäck kann in der Zwischenzeit im Hotel in einem separaten Raum gelagert werden. Solltet Ihr einen Zwischenstopp in den USA planen, empfehle ich den auf dem Rückweg einzulegen. Aufgrund der Zeitverschiebung seid Ihr da ja sonst fast 2 Tage am Stück unterwegs. Von allen hawaiianischen Inseln gibt es Verbindungen zu den großen Flughäfen an der Westküste. Also warum nicht ein paar Tage San Francisco oder Los Angeles dran hängen?

Was Ihr auch beachten solltet, ist die Tatsache, dass ein Flug von Hawaii zum Festland als Inlandsflug gilt. Bei den meisten amerikanischen Airlines heißt das, dass es nichts zu essen gibt. (Ihr könnt Euch überteuerte Sandwiches an Bord kaufen, die aber in der Regel nicht besonders schmecken.) Es sei denn Ihr gönnt Euch einen Flug in der Business Class. Mein Rat: Seid ein bisschen früher am Flughafen und geht dort noch einen Burger essen. Die Auswahl an Restaurants an den hawaiianischen Flughäfen ist da sehr beschränkt. Aber immerhin ist das Essen da günstiger als im Flieger. Wenn Ihr ohne Stopp zurück fliegt, müsst Ihr meistens an der Ostküste nochmal umsteigen. Das heißt ein zweiter 4-5 Stunden Flug ohne Essen. Bei meinen Reisen habe ich die Zwischenstopps immer genutzt um mir etwas Verpflegung zu kaufen und dabei auch die Füße zu vertreten (Thrombose-Prävention).

Diamond Head

Diamond Head

Habt Ihr Fragen zur Anreise? Oder verwirrt Euch die Vielzahl der angebotenen Zimmerkategorien in den Hotels und die inkludierten / nicht inkludierten Leistungen? Ihr könnt mich gerne fragen.

Nun aber lasst uns die Reise endlich beginnen und lehnt Euch zurück

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